Stürmerin schießt den SV Holtebüttel im Alleingang zum Sieg – Abstieg rückt für Oyten näher Lena Bahlmann überragend

Landkreis Verden. Die Chancen auf den Klassenverbleib in der Bezirksliga sinken für die Fußballerinnen des TV Oyten weiter. Das Team von Costa Efeoglou verlor bei der SG Nartum/Horstedt und hat bereits sieben Zähler Rückstand zum rettenden Ufer.
21.03.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Landkreis Verden. Die Chancen auf den Klassenverbleib in der Bezirksliga sinken für die Fußballerinnen des TV Oyten weiter. Das Team von Costa Efeoglou verlor bei der SG Nartum/Horstedt und hat bereits sieben Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Gut sieht es beim TSV Brunsbrock aus, der seine Partie gegen Schlusslicht FSG Mulsum/Kutenholz-Deinste gewann und ein Polster von vier Punkten auf den ersten Abstiegsplatz hat. Hoffnungen auf die Landesliga-Relegation darf sich der SV Holtebüttel machen, der gegen die SV Ahlerstedt-Ottendorf II gewann und nur zwei Zähler hinter dem Tabellenzweiten TuS Fleestedt steht.

SV Holtebüttel - SV Ahlerstedt-Ottendorf 4:0 (4:0): Schon zur Pause hatte der SVH den Sieg gesichert. Das Team von Marco Hamacher drückte von Beginn an auf das Tempo und erarbeitete sich früh gute Chancen. Herausragend war Lena Bahlmann, die Ahlerstedts Keeperin immer wieder auf die Probe stellte. Das 1:0 gelang nach 20 Minuten Stina Allermann, als sie aus Nahdistanz traf. Nun folgte eine Galavorstellung von Bahlmann, der binnen zehn Minuten ein lupenreiner Hattrick zur 4:0-Führung gelang (30./38./40.). Zunächst traf Bahlmann aus der Distanz und anschließend zwei Mal nach Alleingängen. „Lena ist derzeit in einer blendenden Verfassung“, lobte Hamacher seine Stürmerin. Nach der Pause kontrollierte der SVH das Geschehen, ohne dabei den Zug zum Tor zu verlieren. Ein Treffer gelang aber nicht mehr. „Wir haben eine sehr starke Leistung gezeigt“, sagte Hamacher.

TSV Brunsbrock - FSG Mulsum/Kutenholz-Deinste 3:0 (0:0): An der Kohlenförde sah es zunächst nicht danach aus, dass der Schiedsrichter die Partie anpfeift. „Der Platz war sehr schlecht. Aber letztlich ging es doch“, sagte TSV-Trainer Christian Krause. Vor der Halbzeit hatten beide Mannschaften Probleme mit dem aufgeweichten Boden. „Der Ball wollte einfach nicht laufen“, sagte Krause. In Durchgang zwei wurde es besser. Vor allem bei den Gastgeberinnen, die nach einer Stunde durch Daniela Raß in Führung gingen. Die Elf von Krause kontrollierte nun die Partie und nutzte in der Schlussphase durch Manon Schreiber (82.) und Pauline Lang (88.) zwei weitere gute Chancen zum deutlichen Sieg. „Aufgrund der Spielanteile geht der Erfolg in Ordnung“, freute sich Christian Krause nach dem Abpfiff.

SG Nartum/Horstedt - TV Oyten 2:0 (2:0): Erst nach einer Stunde besaß der TVO eine Chance für einen Treffer. Die Möglichkeit wurde aber durch Rebekka Schygiel vergeben. Bei Dauerregen entwickelte sich in Nartum eine faire Partie, die die SG zu jedem Zeitpunkt im Griff hatte. „Wir waren einfach nicht zwingend genug“, beklagte TVO-Coach Costa Efeoglou fehlende Einsatzbereitschaft. Die Treffer durch Beke Hübner (4./29.) fielen nach Abwehrfehlern der Oytenerinnen, die der Doppeltorschützin zu viel Platz ließen. In der Schlussphase hätte Oyten noch das Anschlusstor markieren können. Laut Efeoglou übersah der Schiedsrichter aber ein Handspiel im Strafraum der SG, sodass der fällige Pfiff zum möglichen Strafstoß ausblieb.

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