Erneut rettet das TSV-Team ein Remis Lesumer Stehaufmännchen

Lesum. Die Tennisherren des TSV Lesum-Burgdamm warten in der Verbandsliga zwar weiterhin auf ihren ersten Sieg - doch war das 6:6-Unentschieden gegen den Club zur Vahr II ein ganz wichtiges Ergebnis. Nicht nur für die Tabelle, sondern vor allem für die Moral. Denn erneut gelang es den Nordbremern einen 2:4-Rückstand nach den Einzeln auf der Zielgeraden noch zu drehen.
28.06.2011, 05:00
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Lesumer Stehaufmännchen
Von Tobias Dohr

Lesum. Die Tennisherren des TSV Lesum-Burgdamm warten in der Verbandsliga zwar weiterhin auf ihren ersten Sieg - doch war das 6:6-Unentschieden gegen den Club zur Vahr II ein ganz wichtiges Ergebnis. Nicht nur für die Tabelle, sondern vor allem für die Moral. Denn erneut gelang es den Nordbremern einen 2:4-Rückstand nach den Einzeln auf der Zielgeraden noch zu drehen.

Bis es soweit war, entwickelte sich auf der Lesumer Anlage erneut ein Tennis-Krimi - mit allen taktischen Finessen. So konnte Max Freitag zu seinem Einzel nicht antreten. Bis zuletzt hatte Lesums Nummer eins zwar gehofft, doch am Ende war klar, dass es nichts werden würde. Da er aber dennoch auf dem Spielbericht stand, ersparte er seinen Kollegen, dass alle eine Positionen nach oben rutschten. Dennoch liefen die Lesumer nun von Beginn an einem Rückstand hinterher.

Und dieser wurde sogar noch größer, nachdem Hagen Böttcher an Position zwei sein Match trotz anfänglicher 2:1-Führung klar in zwei Sätzen verloren hatte. Jochen Wanschura holte danach den ersten Lesumer Zähler. Nach einem zähen Ringen um den ersten Durchgang ging Wanschura in Satz zwei schnell mit 5:0 in Führung und machte den Sack schließlich mit 6:2 zu.

Zu einem Duell ehemaliger Weggefährten kam es im vierten Einzel in der Partie zwischen Stephan Oelker und dem Ex-Lesumer Rasmus Wendelken. Der gesundheitlich angeschlagenen Oelker brauchte einen Satz, um die Müdigkeit aus den Gliedern zu schütteln. Dann ging er zwar mit 5:2 in Front, konnte diesen Vorsprung aber nicht ins Ziel retten und musste in den Tiebreak. Diesen gewann er in der Verlängerung mit 9:7, doch für den Matchtiebreak reichte die Kraft dann doch nicht mehr (4:10). Patrick Dundon lieferte nur zwei Tage nach seiner Hochzeit eine erstklassige Leistung ab. Mit seiner ganzen Routine zeigte er seinem jungen Gegner in zwei Sätzen die Grenzen auf. Im Duell der Jüngsten Spieler verpasste Max Melching dann in einer spannenden Partie das 3:3.

Doppel-Lotterie

Im Matchtiebreak hatte er bei 7:6 und eigenem Aufschlag den Sieg bereits vor Augen, doch ein paar leichte Fehler standen am Ende dem Erfolg im Wege. Nun begann die Doppel-Lotterie. Und Lesum hatte wieder einmal die bessere Aufstellung parat. Böttcher/Beier waren ohne große Siegchance gestartet und gingen auch leer aus. Das stärkste TSV-Doppel Wanschura/Hayen erfüllte die Erwartungen und siegte in zwei Sätzen. Nun war es an Oelker/Dundon, den Sack zuzumachen. Bis zum Ende des ersten Satzes (5:7) sah es überhaupt nicht gut aus, doch dann klappte plötzlich alles. Mit traumwandlerischer Sicherheit ließen die Nordbremer ein 6:1 und 10:1 folgen und machten das Remis perfekt.

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