Vierte Nacht der Zehner in Hamburg

Hitzebeständiger Frank Themsen brilliert über zehn Kilometer

Frank Themsen von der LG Bremen-Nord hat bei der vierten Nacht der Zehner in Hamburg eine beeindruckende Vorstellung über die zehn Kilometer abgeliefert.
12.08.2020, 08:13
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Von Karsten Hollmann
Hitzebeständiger Frank Themsen brilliert über zehn Kilometer

Frank Themsen (Archivbild).

Christian Kosack

In einer Zeit von 37:52,42 Minuten beanspruchte der 52-Jährige den dritten Platz bei den Männern M50 in der Wertung aller Läufe. Nur Matthias Wilshusen vom Laufclub Blue-Liner (35:57,47) sowie Dirk Peters vom Hamburger Laufladen (37:05,81) waren in dieser Altersklasse in der Hansestadt noch einen Tick schneller unterwegs.

„Seit Anfang März legt Corona den Laufsport-Wettkampfbetrieb lahm. Und als wäre das noch nicht genug, hat seit Tagen eine Hitzewelle Deutschland im Griff. Trotzdem stellten wir uns bei den Hamburger beziehungsweise Schleswig-Holsteinischen 10000-Meter-Meisterschaften der Konkurrenz“, teilte Torsten Naue von der LG Bremen-Nord mit, der Frank Themsen nach Hamburg begleitete.

Aufgrund kurzfristiger zeitlicher Verschiebung wegen der Hitze sei der Lauf der LG-Nordler um 18 Uhr bei 32 Grad als erster von fünf Abendläufen gestartet worden. Am Morgen hatten bereits vier Läufe stattgefunden. „Es war zwar endlich wieder eine Gelegenheit zu einem echten Wettkampf, aber kein Tag für Bestzeiten“, ließ Naue wissen. Matthias Düwel (BSG Jungheinrich) führte nach 5000 Metern das Feld im Lauf der Nordbremer an.

„Aber nach 15 Runden saugte sich Verfolger Frank Themsen geradezu heran, holte Düwel nach 17 Runden ein, zog von Dannen und siegte mit fast einer halben Minute Vorsprung auf Düwel“, berichtete Torsten Naue. Er selbst sei mit der Hitze hingegen nicht so gut zurechtgekommen. Aber mit einer Zeit von 40:21,17 Minuten überquerte der Routinier die Ziellinie dennoch immerhin als Gesamtsieger der Männer M55.

„Wir haben uns beide die Kräfte gut eingeteilt und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Lauf am 30. August in Bremerhaven über die zehn Kilometer auf der Straße mit hoffentlich etwas niedrigeren Temperaturen“, so Naue. Der Lauf in Hamburg sei im Hinblick auf die Hygiene- und Abstandsregeln vorbildlich ausgetragen worden. Als insgesamt schnellster Läufer bei den Männern entpuppte sich Marius Abele vom SSC Hanau-Rodenbach in 30:47,59 Minuten. Mit seinen vielen Starts zur Vermeidung von Massenaufläufen dürfte die Veranstaltung als Vorbild für kommende Laufereignisse dienen.

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