HSG Delmenhorst siegt 20:18 Logemann hält die Abwehr zusammen

Marienhafe·Friedrichsfehn·Ihrhove. Gut präsentiert haben sich die Handballerinnen der Region in der Weser-Ems-Liga. Die HSG Hude/Falkenburg II gewann bei TuRa Marienhafe mit 22:16 (11:6) und führt nun - punktgleich mit dem Oldenburger TB - die Tabelle an. Die schwere Auswärtshürde bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn meisterte die HSG Delmenhorst, fuhr einen 20:18 (7:10)-Erfolg ein und liegt damit in Lauerstellung zu den Spitzenteams. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zeigte sich in starker Form und gewann beim SC Ihrhove 07 mit 24:19 (12:6).
07.02.2012, 05:00
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Von Rolf Behrens

Marienhafe·Friedrichsfehn·Ihrhove. Gut präsentiert haben sich die Handballerinnen der Region in der Weser-Ems-Liga. Die HSG Hude/Falkenburg II gewann bei TuRa Marienhafe mit 22:16 (11:6) und führt nun - punktgleich mit dem Oldenburger TB - die Tabelle an. Die schwere Auswärtshürde bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn meisterte die HSG Delmenhorst, fuhr einen 20:18 (7:10)-Erfolg ein und liegt damit in Lauerstellung zu den Spitzenteams. Auch die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg zeigte sich in starker Form und gewann beim SC Ihrhove 07 mit 24:19 (12:6).

TuRa Marienhafe - HSG Hude/Falkenburg II 16:22 (6:11). Im Hinspiel hatte Marienhafe Hude/Falkenburg noch einen Punkt gestohlen. Dieses Mal ließ sich das Team von Trainerin Inge Breithaupt den Sieg allerdings nicht nehmen. Beide Mannschaften begannen unkonzentriert, die ersten Torwürfe verfehlten auf beiden Seiten ihr Ziel. Erst nach 14 Minuten fanden die Gäste besser in die Partie: Hude/Falkenburg setzte sich dank einer stabilen Deckung von 5:4 auf 11:6 ab.

Auch nach der Pause stand die Gäste-Abwehr sicher, und Sandra Peters hielt mit parierten Siebenmetern den Abstand konstant. Das Breithaupt-Team nutzte zudem Tempogegenstöße zu einfachen Toren und kam vor allem durch Djenia Hische-Parwanow von Linksaußen zu Toren. Am Ende konnten die Huderinnen, die geschlossen auftraten, einen sicheren Sieg für sich verbuchen.

SG Friedrichsfehn/Petersfehn - HSG Delmenhorst 18:20 (10:7). 35 Minuten lang sah es so aus, als könne die SG Friedrichsfehn/Petersfehn das Verfolgerduell locker über die Bühne bringen, denn die Delmenhorsterinnen zeigten vor allem im Angriff eine ganz schwache Leistung. Viel zu wenig Bewegung, keine Würfe aus dem Rückraum und technische Fehler prägten das Spiel der Gäste. Lediglich Nina Ranke auf Linksaußen und Carmen Logemann am Kreis waren ab und zu erfolgreich. Die Folge: Das 7:10 zur Pause und der 8:13-Rückstand nach 33 Minuten waren leistungsgerecht.

Dann ging jedoch ein Ruck durch das Delmenhorster Team. Melanie Löscher erzielte drei Tore in Folge, und es stand nur noch 11:13. Danach war Logemann drei Mal vom Kreis erfolgreich - die Delmenhorsterinnen glichen zum 14:14 aus. Friedrichsfehn/Petersfehn baute im Angriff nun stark ab, die Gäste wurden hingegen immer sicherer. Anneke Alfs steigerte sich im Tor, und Logemann hielt die Abwehr zusammen. Nach 53 Minuten führte das Team von Trainer Volker Gallmann mit 19:16 und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen.

SC Ihrhove 07 - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg 19:24 (6:12). Nach dem 32:14-Kantersieg im Hinspiel musste Grüppenbühren dieses Mal wesentlich mehr investieren, um die Punkte mitzunehmen. Es entwickelte sich von Beginn an ein zähes, kampfbetontes Spiel, indem sich beide Teams nichts schenkten. Zehn Minuten - zwischen der 14. und 24. - reichten den Gästen dann aber, um für klare Verhältnisse zu sorgen: Aus dem 5:4 machten sie ein 11:4 und zogen damit den Ihrhoverinnen endgültig davon. Die Abwehr und Torhüterin Ann-Cathrin Müller, Zugang von der HSG Hude/Falkenburg, machten dabei einen guten Job.

Auch in der zweiten Hälfte hatte das Team von Andreas Müller und Stefan Buß die Partie im Griff. Zwar kamen die Gastgeberinnen in der 44. Minute auf drei Tore heran, doch danach baute Grüppenbühren die Führung wieder auf fünf Tore aus.

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