Delmenhorst Logemann nach 18:25 sprachlos

Wilhelmshaven. Die Lage in der Landesliga Weser-Ems wird für die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg immer prekärer. Beim bis dato noch punktlosen Tabellenletzten Wilhelmshavener HV verlor die Mannschaft von Trainer Harald Logemann am Sonntag nach einer 9:8-Pausenführung noch deutlich mit 18:25.
06.12.2016, 00:00
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Von Daniel Cottäus

Wilhelmshaven. Die Lage in der Landesliga Weser-Ems wird für die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg immer prekärer. Beim bis dato noch punktlosen Tabellenletzten Wilhelmshavener HV verlor die Mannschaft von Trainer Harald Logemann am Sonntag nach einer 9:8-Pausenführung noch deutlich mit 18:25.

Dabei hatten die Gäste die zwei Punkte eigentlich fest eingeplant, und nach den ersten Minuten sah es auch noch danach aus, als sollte Grüppenbühren seinen zweiten Saisonsieg einfahren können. Wiebke Möller, Annika Bodzian und Franziska Hische sorgten für das 3:0. Danach hätte die Logemann-Sieben ihre Führung durchaus weiter ausbauen können, ließ aber klare Chancen – darunter zwei Siebenmeter – ungenutzt. Schlusslicht Wilhelmshaven witterte Morgenluft, glich zum 5:5 (10.) aus und führte erstmals beim 7:6. Grüppenbühren zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt. Katja Hammler traf per Siebenmeter zum 8:7, und Farina Sanders erzielte das 9:7 (26.). Logemann war zu diesem Zeitpunkt nicht ganz unzufrieden, denn seine Deckung stand bei nur acht Gegentoren gut. Was allerdings nach dem Wechsel passierte, machte den Übungsleiter sprachlos.

Nachdem Wilhelmshaven zum 13:13 ausgeglichen hatte und in der Folge auf 16:13 davonzog, ließen die Gäste plötzlich die Köpfe hängen. „Wir haben keinen Widerstand mehr geleistet. Dafür habe ich keine Erklärung“, sagte Logemann.

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