Australian Open Losglück für deutsche Profis bei Australian Open

Melbourne. Glück bei der Auslosung: Für die erste Runde der Australian Open haben die deutschen Profis lösbare Aufgaben erwischt.
15.01.2010, 15:34
Lesedauer: 2 Min
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Melbourne. Glück bei der Auslosung: Für die erste Runde der Australian Open haben die deutschen Profis lösbare Aufgaben erwischt.

Auckland-Halbfinalist Philipp Kohlschreiber trifft bei der Grand-Slam-Ouvertüre 2010 zunächst auf den unbekannten Horacio Zeballos aus Argentinien. Der an Nummer 18 gesetzte Thomas Haas bekommt es in einem deutschen Duell mit Simon Greul aus Kornwestheim zu tun. «Er ist ein Fighter-Typ, der sich in den letzten Jahren nach oben gearbeitet hat», sagte Haas auf seiner Internetseite. «Es ist immer schwer einzuschätzen, wie es läuft, wenn man gegen einen Spieler noch nicht angetreten ist. Aber ich freue mich, dass es jetzt langsam los geht, und werde wie immer mein Bestes geben.» In ihren letzten Härtetests allerdings patzten die größten Hoffnungsträger aus dem zehn Herren umfassenden Aufgebot des Deutschen Tennis Bundes (DTB).

Dennoch zog Haas ein positives Fazit. «Es ist immer wieder gut, diese Matches zu spielen, um zu sehen, wo man steht und woran man noch arbeiten muss», sagte der Wimbledon-Halbfinalist von 2009. Wenn alles nach Plan läuft im Melbourne Park, dürfte es in der dritten Runde ein Duell zwischen Haas und dem ehemaligen Australian-Open-Finalisten Tsonga geben. Auch für Kohlschreiber könnte es in Runde drei knüppeldick kommen: Auf die Nummer 27 der Setzliste wartet dann Titelverteidiger Rafael Nadal aus Spanien.

Von den sechs deutschen Damen ist das Trio aus Sabine Lisicki, Anna-Lena Grönefeld und Andrea Petkovic der größte Trumpf. Die an Position 21 gesetzte Berlinerin Lisicki tritt bei der mit 14,9 Millionen Euro dotierten Veranstaltung zunächst gegen Petra Martic aus Kroatien an. Grönefeld spielt gegen die Italienerin Roberta Vinci, Andrea Petkovic bekommt es mit einer Qualifikantin zu tun.

In den Kampf um die Krone wird jedoch kein DTB-Protagonist eingreifen. Die Dominanz der Branchenführer Roger Federer (Schweiz) und Nadal wird dabei einer harten Prüfung unterzogen. Mit Federer, Nadal, Djokovic, Nikolai Dawidenko (Russland), Andy Murray (Großbritannien), Juan Martin del Potro (Argentinien) und Andy Roddick (USA) darf ein Septett mehr oder weniger vage Hoffnung hegen.

Bei den Damen fordern die starken Russinnen Dinara Safina, Swetlana Kusnezowa, Jelena Dementjewa und Maria Scharapowa die Williams-Schwestern heraus. Die meisten Blicke aber werden zwei belgische Rückkehrerinnen auf sich ziehen: US-Open-Championesse Kim Clijsters will ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben - was ihre langjährige Rivalin Justine Henin zu verhindern versucht. (dpa)

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