Schönebecker Prellballer holen am zweiten Spieltag nur einen Tagessieg

Mahler: Ganz und gar schiefgelaufen

Schönebeck. So war der Verlauf des zweiten Spieltages der Prellball-Bundesliga Nord für die Männer des MTV Eiche Schönebeck nicht geplant gewesen. Mit der Bilanz von 4:8 Punkten aus dem ersten Spieltag war die Truppe um Trainerin Inge Mahler in Dissen angetreten – und verlor dort vier von fünf Partien.
01.12.2016, 00:00
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Von Martin Prigge
Mahler: Ganz und gar schiefgelaufen

Der beruflich verhinderte Eiche-Mittelmann André Stöver wurde am zweiten Spieltag in der Prellball-Bundesliga Nord sehr vermisst.

Christian Kosak

Schönebeck. So war der Verlauf des zweiten Spieltages der Prellball-Bundesliga Nord für die Männer des MTV Eiche Schönebeck nicht geplant gewesen. Mit der Bilanz von 4:8 Punkten aus dem ersten Spieltag war die Truppe um Trainerin Inge Mahler in Dissen angetreten – und verlor dort vier von fünf Partien. „Das ist ganz und gar schiefgelaufen“, machte Inge Mahler keinen Hehl aus ihrer Enttäuschung.

Gleichzeitig wollte sie ihren Schützlingen aber keinen Vorwurf machen: „Ja, es ist mehr drin. Aber die Männer brauchen nicht nervös zu sein, denn es sind alles gute Prellballer. Es lief nicht rund für uns und manchmal ist es einfach so, dass der Knoten nicht platzen will.“

In dem ersten Spiel gegen den TSV Marienfelde 1890 gab es für das Mahler-Team eine 25:43-Klatsche, welche die MTV-Trainerin Inge Mahler schnell abhaken wollte. „Das war ganz klar und fertig. Da haben wir keine Chance gehabt – in keiner Hinsicht“, so Mahler. Schmerzlich vermisst wurden der beruflich verhinderte Mittelmann André Stöver und der krankheitsbedingt fehlende Jörn Mahler.

Trotzdem durften die Schönebecker am Ende der zweiten Partie gegen TSV Marienfelde 1890 II jubeln – sie gewannen diese Begegnung knapp mit 35:32. „Das war zwar ein Sieg aber trotzdem ein Spiel mit viel Krampf. Immer wenn wir gut standen, haben wir wieder Bälle reinbekommen“, analysierte Inge Mahler. Außerdem häuften sich Fehler beim Schlag oder ungenaue Angaben, die im Aus oder in der Leine landeten.

In der dritten Partie stand es zum Ende 29:37 gegen die SG Arbergen-Mahndorf. Auch hier stolperten die Schönebecker über Eigenfehler. Wenn sie unter Druck gerieten, konnten sie keine Überlegenheit mehr walten lassen, fand Inge Mahler: „Da hätten wir öfter das Spiel gestalten können, aber letztlich ereilte uns wie in den vorangegangen Partien der rote Faden von Ungenauigkeiten, der sich durch alle Begegnungen zog.“ So wollte der Knoten auch im vierten Spiel nicht platzen. Die Nordbremer unterlagen hier dem TSV Burgdorf 1849 mit 21:35. Nach einem circa fünf Minuten andauernden offenen Schlagabtausch übernahm Burgdorf die Oberhand und bot den Schönebeckern keine Gelegenheit mehr, das Spiel an sich zu reißen.

Im letzten Spiel gab es für die Mahler-Truppe eine 26:37-Niederlage gegen den MTV Markoldendorf. Trotzdem zeigte Schönebeck ein ansehnliches Auftreten. „Das war ein sehr schönes Spiel. Wir haben gut reingefunden und haben eineinhalb Halbzeiten auf Augenhöhe mitgespielt“, äußerte sich Inge Mahler.

Ab der 7. Minute der zweiten Halbzeit stellte sich Markoldendorf jedoch zu genau auf die Nordbremer ein und konnte viele Bälle parieren. „Deshalb mussten wir am Ende um alles oder nichts kämpfen und da haben die Männer sich sehr gut gezeigt“, lobte Inge Mahler.

Mit 6:16 Punkten rangiert der MTV Eiche Schönebeck nach dem zweiten Spieltag auf dem zehnten Tabellenplatz – Trainerin Inge Mahler sah zum Abschluss des Jahres noch deutlich Luft nach oben. „Es ist mehr drin und ich hoffe, dass wir zur Rückrunde im Januar wieder alle an Bord haben“, erklärte Mahler. Den Spieltag hätte ihre Mannschaft bei einem anschließenden gemeinsamen Grünkohlessen jedenfalls gut verkraftet – im neuen Jahr starten die Schönebecker dann mit dem dritten Spieltag am Sonnabend, 14. Januar.

MTV Eiche Schönebeck: Onno Wilksen, Tim Olsen, Sebastian Baumgarten, Tobias Taurat.

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