Prellball-Damen des Vegesacker TV sichern sich in Bochum mit zwei Siegen den Klassenerhalt Mahler-Team bleibt in der Bundesliga

Der Vegesacker TV stellte am vierten und letzten Spieltag in der Prellball-Bundesliga der Frauen, einem Doppelspieltag mit den Männern beim Linden Dahlhauser TV in Bochum, den Klassenerhalt sicher. Den Schützlingen von Trainerin Inge Mahler langten zwei Siege in fünf Begegnungen. Meister wurde der TV Berkenbaum.
28.02.2012, 05:00
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Von KARSTEN HOLLMANNKARSTEN HOLLMANN

Der Vegesacker TV stellte am vierten und letzten Spieltag in der Prellball-Bundesliga der Frauen, einem Doppelspieltag mit den Männern beim Linden Dahlhauser TV in Bochum, den Klassenerhalt sicher. Den Schützlingen von Trainerin Inge Mahler langten zwei Siege in fünf Begegnungen. Meister wurde der TV Berkenbaum.

Vegesack. Für den Vegesacker TV war es in Bochum trotz des geschafften Klassenerhalts der vorerst letzte Auftritt in der Prellball-Bundesliga. Die Mannschaft um Lena Büntemeyer wird schließlich in der kommenden Saison für den MTV Eiche Schönebeck an den Start gehen. Der Vereinswechsel vollzieht sich zum 1. Juli. "Für uns war es in erster Linie wichtig, die Klasse zu halten", erklärte Inge Mahler nach einer eher durchwachsenen Saison. Der TB Essen-Altendorf sowie der TV Jahn Bad Lippspringe müssen zurück in die Regionalliga. Vegesack belegte am Ende den zehnten Platz.

"Wir sind glücklich, dass ein schweres Jahr endlich zu Ende ist. In der kommenden Saison werde ich darauf achten, dass keine anderen Dinge als der Prellball in den Vordergrund gestellt werden", fasste Mahler zusammen.

Die Vegesackerinnen starteten mit einem Match gegen den Elften TV Jahn Bad Lippspringe in den Wettkampftag. Der leicht favorisierte Zehnte ging von Anfang an in Führung und baute diese bis zum 38:19-Endstand kontinuierlich aus. "Bad Lippspringe war genau der richtige Gegner zum Einspielen zum Auftakt des Spieltages", resümierte Inge Mahler. Die Vegesackerinnen mussten erneut ohne eine Ersatzspielerin auskommen. Janine Schröder übernahm die Rolle der Schlagfrau. Die Mitte besetzte Kim Korte. Auf den Außenpositionen traten Katharina Wätjen (rechts) sowie Lena Büntemeyer auf der linken Seite an. Bad Lippspringe hatte keine Chance gegen dieses Quartett.

In der darauffolgenden Partie wartete der Neunte TSV Marienfelde auf den VTV. Zur Pause führten die Nordbremerinnen noch mit einem Vorsprung von zwei Bällen. "In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff", so Inge Mahler. Doch nach dem Wiederanpfiff drehte Marienfelde den Spieß um. "Unsere Eigenfehler waren einfach zu dominant", berichtete Inge Mahler. Zudem hätten sich ihre Akteurinnen ein wenig schwer mit dem Zusammenspiel getan. "Es hat sich wieder einmal bemerkbar gemacht, dass Janine nicht mit uns trainieren konnte", stellte Mahler fest. Janine Schröder wohnt mittlerweile in der Nähe von Düsseldorf. Sie hatte dementsprechend den kürzesten Anfahrtsweg beim Zehnten. Die Spielerinnen aus Bremen-Nord kämpften aber trotz ihres Handicaps bis zum Schlusspfiff bravourös weiter. "Doch am Ende hat sich Marienfelde den Vorsprung nicht nehmen lassen. Dennoch war es eine gute Leistung meiner Mannschaft. Wenn das Spiel noch eine Minute länger gedauert hätte, hätten wir auch noch

ausgeglichen", war sich Inge Mahler sicher. Marienfelde rettete einen knappen 32:31 über die Runden.

Gegen den TB Essen-Altendorf musste Vegesack gar nicht mehr antreten. Das Schlusslicht hatte schon vorher zurückgezogen und stand somit bereits als erster Absteiger fest. Die Partie wurde mit einem 30:15-Sieg für den VTV gewertet. In der Partie gegen den Betzdorfer TV setzte es für Janine Schröder und Co. anschließend eine 23:36-Niederlage. Dabei begann der Außenseiter gegen den Achten stark und lag in den ersten fünf Minuten stets in Führung. Doch dann häuften sich die Fehler beim Zehnten. "Irgendwann ging dann gar nichts mehr bei uns", informierte Inge Mahler. Die Trainerin versuchte mit einem Positionswechsel noch die Wende herbeizuführen. Katharina Wötjen wechselte in die Mitte. Dafür rückte Janine Schröder rechts raus. Doch der Wechsel verpuffte ohne Wirkung.

In der abschließenden Begegnung mit dem Gadderbaumer TV, der sich mit fünf Siegen noch auf Position sechs nach vorne arbeitete, boten die Hansestädterinnen ihre beste Vorstellung an diesem Tage. Auch wenn Vegesack nach dem ersten Durchgang mit fünf Bällen im Hintertreffen lag, erlaubte sich der Außenseiter nur wenige Eigenfehler. Im zweiten Abschnitt war der Zehnte sogar drauf und dran, den Ausgleich herzustellen. "Nur der letzte Kick hat uns zu einem Remis gefehlt. Dennoch war es ein sehr schönes Spiel", ließ Inge Mahler wissen. Der Gadderbaumer TV setzte sich letztlich mit 31:28 durch.

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