Handball-Weser-Ems-Liga: TSV Ganderkesee bezwingt HSG Harpstedt/Wildeshausen mit 25:21 Maike Berner im Derby kaum zu stoppen

Delmenhorst. Die Handball-Damen des TSV Ganderkesee setzten mit ihrem 25:21 (11:8)-Erfolg über die HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Weser-Ems-Liga ein nicht zu verkennendes Ausrufungszeichen. Ohne Siege beendeten die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 28:30 (13:15) gegen den Oldenburger TB sowie die HSG Hude/Falkenburg II beim 18:24 (9:12) gegen die HSG Wilhelmshaven II das Spielwo-chenende. Das Spitzenspiel zwischen der HSG Delmenhorst und dem MTV Aurich wurde auf Antrag der Gäste auf den 18. Dezember verlegt.
03.11.2010, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Rolf Behrens

Delmenhorst. Die Handball-Damen des TSV Ganderkesee setzten mit ihrem 25:21 (11:8)-Erfolg über die HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Weser-Ems-Liga ein nicht zu verkennendes Ausrufungszeichen. Ohne Siege beendeten die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg mit 28:30 (13:15) gegen den Oldenburger TB sowie die HSG Hude/Falkenburg II beim 18:24 (9:12) gegen die HSG Wilhelmshaven II das Spielwo-chenende. Das Spitzenspiel zwischen der HSG Delmenhorst und dem MTV Aurich wurde auf Antrag der Gäste auf den 18. Dezember verlegt.

TSV Ganderkesee - HSG Harpstedt/Wildeshausen 25:21 (11:8): Die Derbys liegen der HSG Harpstedt/Wildeshausen in dieser Saison offenbar überhaupt nicht. Alle bislang ausgetragenen Spiele gingen verloren. Die Voraussetzungen in Ganderkesee waren für die Gäste allerdings nicht die Besten, denn kurzfristig musste das Trainergespann Holste/Beuke auf drei Spielerinnen verzichten. Die Ganderkeseer Führung zum 1:0 markierte die an diesem Tage herausstechende Maike Berner, die trotz zeitweiliger hautnaher Deckung nie gestoppt werden konnte. Die Goalgetterin des TSV hatte mit ihren insgesamt neun Toren maßgeblichen Anteil am späteren Erfolg. Bis zum 5:5 blieb die Partie in Waage, wobei die Gäste durch die reaktivierte Anke Witte beim 3:2, und durch Sonja Lasrich beim 5:4 zweimal vorn lagen.

Während die Spielgemeinschaft im Angriff aber unvorbereitet und zu schnell ab-schloss und zudem die Würfe schlecht platzierte, war das Spiel der Ganderkeseerinnen durchdachter und zügiger in den Aktionen. Der erste Drei-Tore-Vorsprung war beim 8:5 hergestellt und zur Pause hieß es durch Yvonne Mühlbach 11:8. Der Vorsprung wurde nach dem Wechsel zunächst auf 15:10 ausgebaut, da die TSV-Abwehr stabiler war, Sandra Peters im Tor glänzend hielt und das Umschalten von Abwehr auf Angriff klappte. Kurzzeitig griff aber auch das Gäste-Team wieder ins Spiel ein und verkürzte durch Birgit Zobel-Elders auf 14:16. Ganderkesee zog aber wieder dank Maike Berner wenig später vorentscheidend auf 20:14 davon. TSV-Trainerin Sabine Kalle lobte das gute Passspiel, die zweite und dritte Wellte sowie Abwehrchefin Stefanie Bragmann.

HSG Hude/Falkenburg II - HSG Wilhelmshaven II 18:24 (9:12): Außer einer guten Anfangsphase und einer 3:0-Führung hatte die HSG Hude/Falkenburg diesmal wenig zu bieten. Zu ungenau waren die Torwürfe platziert, und die technischen Fehler reihten sich aneinander. Nach dem 5:5 legten die Jadestädterinnen drei Tore vor und verteidigten diesen Vorsprung bis in die Pause. Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief für die Heim-Sieben noch schlechter. Erst in der 40. Minute warfen sie Tor Nummer zehn. Wilhelmshaven hatte bis dahin bereits auf 18 erhöht. Bis auf Kerstin Breithaupt, die sich vermehrt in die Torschützenliste eintragen konnte, war vor allem aus dem Rückraum kaum etwas zu sehen. Einziger Trost, der Rückstand wurde bis zum Schluss nicht vergrößert.

HSG Grüppenbühren/Bookholzberg - Oldenburger TB 28:30 (13:15): Eine ärgerliche Niederlage, die bei etwas mehr Glück - sechs Holztreffer in der zweiten Halbzeit - durchaus vermeidbar war. Das Team von HSG-Coach Andreas Müller lag im ersten Abschnitt meistens zurück, doch kurz vor dem Wechsel zeigte die Anzeigetafel ein 12:12. Zwei dumme Ballverluste der HSG, zwei Tempogegenstöße des OTB und zur Pause lagen die Landkreislerinnen wieder hinten. Nach dem Wiederanpfiff hieß es schnell 16:21. Eine gute kämpferische Leistung brachte die HSG durch Jasmin Borchers wieder auf 22:23 heran. Im nächsten Angriff hätte der Ausgleich fallen können, doch die Chance wurde vergeben. So zog der clevere und routiniertere OTB wieder auf vier Tore davon und ließ sich bis zum Schluss nicht mehr vom Weg abbringen.

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