Abstiegsbedrohter Handball-Drittligist landet mit neuem Duo Achtungserfolg beim TSV Altenholz Malmon nicht mehr Trainer in Fredenbeck

Achim. Tomasz Malmon ist nicht mehr Trainer des VfL Fredenbeck. Nach dem 16:30 gegen den Tabellenzweiten SV Henstedt-Ulzburg hat sich der abstiegsbedrohte Handball-Drittligist "im beiderseitigen Einvernehmen" von dem polnischen Ex-Nationalspieler getrennt, der mit dem jetzigen Fredenbecker Konkurrenten im Abstiegskampf, SG Achim/Baden, bis zu seinem Ausscheiden dort große Erfolge, auch in der 2. Liga, feierte.
27.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Michael Schön

Achim. Tomasz Malmon ist nicht mehr Trainer des VfL Fredenbeck. Nach dem 16:30 gegen den Tabellenzweiten SV Henstedt-Ulzburg hat sich der abstiegsbedrohte Handball-Drittligist "im beiderseitigen Einvernehmen" von dem polnischen Ex-Nationalspieler getrennt, der mit dem jetzigen Fredenbecker Konkurrenten im Abstiegskampf, SG Achim/Baden, bis zu seinem Ausscheiden dort große Erfolge, auch in der 2. Liga, feierte.

Zusammen mit Malmon verabschiedete sich auch Co-Trainer Lars Müller von der Mannschaft. Bis ein neuer Trainer gefunden ist, sollen Dr. Stephan Brune und Andreas Ott die Übungsstunden leiten und bei den Punktspielen auf der Bank sitzen. Bei seinem Debüt am vergangenen Wochenende erzielte das neue Duo immerhin einen Achtungserfolg. Nur knapp mit 28:29 musste sich der Gast aus dem Landkreis Stade beim Tabellenvierten TSV Altenholz geschlagen geben.

Nach Auskunft von Management-Sprecher Ralf Kraeft stehen die Fredenbecker mit mehreren Kandidaten in Verbindung. Es sei jedoch noch nicht klar, ob der künftige Trainer sein Amt noch in dieser Saison antreten werde oder erst in der nächsten.

Bei den abstiegsbedrohten Vereinen in der 3. Liga ist die Nervosität groß. Fast gleichzeitig mit Fredenbeck wechselte auch Achim/Baden - Carsten Meyer nahm bekanntlich den Platz von Irek Faciejew ein - den Trainer. Der VfL Fredenbeck weist fünf Punkte mehr auf als die Achimer. Er ist am 21. April zu Gast in der Gymnasiumhalle.

Insgesamt hat es in dieser Saison der 3. Liga bereits sechs Trainerwechsel gegeben. Zuletzt warf Alexander Schwabe (34) bei den Reinickendorfer Füchsen II das Handtuch. Aus rein beruflichen Gründen, denn die Hauptstadt-Handballer haben mit dem Abstiegskampf nichts zu tun. Sein Nachfolger wird Bob Hanning, der neben seiner Tätigkeit als Manager des Bundesliga-Teams und Trainer der A-Jugend nun auch auf der Bank der Reserve Platz nimmt.

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