Urgestein kommt für Rolandliga-Partien aus dem südniedersächsischen Stadtoldendorf angereist Manfred Mangels spielt wieder für den BTV

Blumenthal. Das Urgestein ist zurück: Manfred Mangels spielt wieder für den Blumenthaler TV (BTV) Tischtennis. Der 62-Jährige, der die Tischtennis-Abteilung des BTV mit aufgebaut hatte und mehrere Jahrzehnte als Abteilungsleiter und Jugendwart tätig war, hatte seinen Heimatverein 2006 verlassen. Da sein neuer Lebensmittelpunkt im südniedersächsischen Stadtoldendorf liegt, spielte er dort auch fortan Tischtennis. Da sich die Spieler seiner dortigen Mannschaft vom TV 1887 Stadtoldendorf jedoch kürzlich in alle Winde zerstreuten, war er plötzlich wieder zu haben. So mussten seine Mitstreiter aus früheren Jahren auf dem Jubiläumsball des Blumenthaler TV anlässlich des 150-jährigen Bestehens gar nicht große Überzeugungsarbeit leisten, um "Manni" Mangels wieder an Bord zu holen. An Bord in den Punktspielbetrieb der Rolandliga, in der der BTV nach vier Spieltagen allerdings ohne Punktgewinn ist und den vorletzten Rang belegt. Die Bilanz des Rückkehrers, der weiterhin in Stadtoldendorf lebt, sieht hingegen freundlich aus: die Einzelbilanz ist positiv (5:3), die im Doppel ausgeglichen (2:2). Damit sich Manfred Mangels nicht öfter als nötig auf die 220 Kilometer lange Strecke begeben muss, versuchen die Blumenthaler, ihre Punktspiele möglichst oft an aufeinanderfolgenden Tagen zu bestreiten. Da Mangels noch eine Wohnung in Bremen-Nord unterhält, kann er bei dieser Gelegenheit alte Kontakte pflegen.
01.11.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Blumenthal. Das Urgestein ist zurück: Manfred Mangels spielt wieder für den Blumenthaler TV (BTV) Tischtennis. Der 62-Jährige, der die Tischtennis-Abteilung des BTV mit aufgebaut hatte und mehrere Jahrzehnte als Abteilungsleiter und Jugendwart tätig war, hatte seinen Heimatverein 2006 verlassen. Da sein neuer Lebensmittelpunkt im südniedersächsischen Stadtoldendorf liegt, spielte er dort auch fortan Tischtennis. Da sich die Spieler seiner dortigen Mannschaft vom TV 1887 Stadtoldendorf jedoch kürzlich in alle Winde zerstreuten, war er plötzlich wieder zu haben. So mussten seine Mitstreiter aus früheren Jahren auf dem Jubiläumsball des Blumenthaler TV anlässlich des 150-jährigen Bestehens gar nicht große Überzeugungsarbeit leisten, um "Manni" Mangels wieder an Bord zu holen. An Bord in den Punktspielbetrieb der Rolandliga, in der der BTV nach vier Spieltagen allerdings ohne Punktgewinn ist und den vorletzten Rang belegt. Die Bilanz des Rückkehrers, der weiterhin in Stadtoldendorf lebt, sieht hingegen freundlich aus: die Einzelbilanz ist positiv (5:3), die im Doppel ausgeglichen (2:2). Damit sich Manfred Mangels nicht öfter als nötig auf die 220 Kilometer lange Strecke begeben muss, versuchen die Blumenthaler, ihre Punktspiele möglichst oft an aufeinanderfolgenden Tagen zu bestreiten. Da Mangels noch eine Wohnung in Bremen-Nord unterhält, kann er bei dieser Gelegenheit alte Kontakte pflegen.

Seine Kontakte zur Tischtennis-Unterhaltungsszene pflegte Mangels, der früher auch schon in der Moormannskamphalle in Ritterhude (vor 1000 Zuschauern) und in der Burgwallhalle Events mit internationalen Größen ausrichtete, auch in Stadtoldendorf. Dort richtete er im vergangenen Jahr eine Tischtennis-Gala mit Stars wie Timo Boll, Christian Süß und Jörg Roßkopf aus, die von 600 Zuschauern besucht wurde. Mangels nutzte die Gelegenheit, um sich einen Traum zu erfüllen und bestritt eine Partie gegen den fünfmaligen Europameister Timo Boll. Das Ergebnis (2:11, 1:11, 1:11) stand eindeutig im Schatten des besonderen Erlebnisses. Das besondere Erlebnis einer Tischtennis-Gala mit Assen wie in Stadtoldendorf würde sicherlich auch in Bremen-Nord Anklang finden. "Zeit hätte ich. Das kann mal wieder passieren", scheint Manfred Mangels nicht abgeneigt, irgendwann mal wieder etwas Großes in seiner Heimat auf die Beine zu stellen.

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