Testspiel Marcel Bragula hasst Gegentore

Die Bezirksligafußballer des VfL Wildeshausen ahben den Kreisligisten TV Dötlingen im Test mit 9:2 geschlagen. Vfl-Trainer lobte das Team insgesamt, ärgerte sich jedoch über die Gegentore.
04.08.2017, 10:35
Lesedauer: 1 Min
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Marcel Bragula hasst Gegentore
Von Michael Kerzel

Wildeshausen. Zwiegespalten fiel Marcel Bragulas Fazit nach dem 9:2 (4:0)-Sieg im Testspiel gegen den TV Dötlingen aus. Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen hatten zwar einige schöne Kombinationen gezeigt, doch die beiden Gegentore störten den Trainer.

„Es ist egal, ob man 5:0, 6:0 oder 7:0 führt. Ich hasse Gegentore. Das ist mir ein Dorn im Auge, und das wissen die Jungs auch“, berichtete Bragula. Zufrieden sei er mit der Leistung seiner Mannen dennoch. Trotz des Makels der Gegentore überwiege das Positive, betonte Bragula. „Ich hätte zwar lieber 5:0 statt 9:2 gewonnen, aber wir haben nahtlos an die Leistung vom Sonntag angeschlossen“, sagte er. Da hatten die Krandelkicker den Bezirksliga-Konkurrenten SV Baris Delmenhorst in der ersten Runde des Bezirkspokals mit 7:0 abgeschossen.

„Als Zuschauer war es natürlich ein wunderbares Spiel mit elf Toren. Einige waren dazu noch sehr schön rausgespielt“, meinte der VfL-Coach. „Aus Sicht eines Trainers hätten wir die beiden Gegentore jedoch nicht bekommen dürfen. Aber man muss die Kirche auch im Dorf lassen. Roman Seibel im Sturm, Benjamin Bohrer und Max-Joole Bredehöft im Mittelfeld können schon richtig gut spielen“, sagte Bragula. Sechs bis sieben starke Leute habe der TVD auf dem Feld gehabt. „Trotzdem müssen wir das ganze Spiel über konzentriert sein“, meinte der VfL-Trainer.

Ein reiner Freundschaftskick war es nicht: Dötlingen beendete die Partie mit zehn Leuten nach einem Platzverweis in der zweiten Halbzeit. „Das war schon berechtigt, auch wenn der Schiedsrichter in einem Freundschaftsspiel sagen kann, dass der Spieler ausgewechselt werden soll, bevor er ihm Gelb-Rot zeigt“, meinte Bragula. In der ersten Halbzeit hätte ein TVD-Akteur seiner Meinung nach jedoch schon direkt mit Rot vom Platz fliegen müssen. „Zum Glück hat sich Lennart Flege da nicht schwerer verletzt“, berichtete er. Dötlingen habe alles in allem zwar hart, aber nicht unfair gespielt, nur ein oder zwei Aktionen seien einem Vorbereitungsspiel nicht angemessen gewesen.

Die Tore erzielten: Lennart Flege (10.), Maximilian Seidel (37., 79., 81.), Sascha Goerke (40.), Sebastian Bröcker (43.), Andrej Kari (62., 76.) und Jannik Wallner (83.) für Wildeshausen sowie Roman Seibel (68.) und Shqipron Sublla (75.) für Dötlingen.

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