Landesligist SV Grambke-Oslebshausen siegt verdient gegen TSV Wulsdorf – 3:1 Marco Grahl macht alles klar

Einen heißen Tanz versprach der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen, Torsten Plikat, den Fans vor dem Fußball-Landesligaspiel gegen TSV Wulsdorf. Unterstützt wurde der Gastgeber von den SVGO- Handballern, die vor ihrem Heimspiel gegen die SG Achim/Baden, die Kicker lautstark zum 3:1-Heimsieg anfeuerten.
07.04.2014, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von RALF VON DER FECHT

Einen heißen Tanz versprach der Trainer des SV Grambke-Oslebshausen, Torsten Plikat, den Fans vor dem Fußball-Landesligaspiel gegen TSV Wulsdorf. Unterstützt wurde der Gastgeber von den SVGO- Handballern, die vor ihrem Heimspiel gegen die SG Achim/Baden, die Kicker lautstark zum 3:1-Heimsieg anfeuerten.

Torsten Plikat gab seinem Team die Marschroute auf dem Weg mit Tempo ins Spiel zu gehen, um den Gegner gleich unter Druck zu bringen. „Das ist uns leider nicht gelungen“ (Plikat). Der abstiegsbedrohte Fußball-Landesligist TSV Wulsdorf unterband das Tempospiel der SVGO durch viele, teilweise hart geführte Zweikämpfe. Als Patrick Jarusch in der 30. Minute bei einem Konter zielstrebig auf das Wulsdorfer Tor zulief, konnte er nur noch durch ein klares Halten seines Gegenspielers an der Strafraumgrenze gestoppt werden. Die ließ die Trainer und Spieler der Gastgeber „Gelb“ fordernd von der Bank aufspringen – doch Schiedsrichter Daniel Grube entschied lediglich auf Freistoß und ließ die Karte stecken.

Guter Beginn

„Nach Abstimmung mit meinem Schiedsrichter-Assistenten sind wir zu der Auffassung gekommen, dass es sich nicht um ein unsportliches Halten gehandelt hat“, erklärte Grube die Entscheidung. In Führung hätten die Hausherren aber bereits in der dritten Minute gehen können, als Marco Grahl seinen Mitspieler Georgius Stathatos mit einem Pass in die Tiefe in eine gute Schussposition brachte, doch Stathatos verfehlte das Ziel. Die Seestädter kamen auch zu guten Chancen. Als der Wulsdorfer Christian Giese einen langen Diagonalpass von der Mittellinie in den SVGO-Strafraum schlug, senkte sich der Ball genau auf dem Fuß seines Mitspielers Sebastian Schütt, der aus zehn Metern den Ball direkt nahm.

Die Kugel kratzte dabei den Außenpfosten. Insgesamt war das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen und Plikat meinte: „Für die Mannschaft, die in Rückstand gerät, wird es schwer werden im zweiten Abschnitt.“ Fast wären die Hausherren in Rückstand geraten, hätte Meik Jeschin, der den fehlenden Stammkeeper Lennart Zöller“ vertrat, nicht reaktionsschnell den Kopfball von Bastian Specketer abgewehrt (46.) Der Jubel war dann groß, als ein Freistoß von Marco Grahl vom bedrängten TSV-Keeper zu kurz abgewehrt wurde und der lauernde Timo Köhnemann den Ball ins Tor köpfte (58.). Als nur fünf Minuten später Patrick Janusch seinen Mitspieler, Noraden Aoulad-Ali mustergültig bediente, fackelte er nicht lange. In der 72. Minute hätte die SVGO den Sack endgültig dicht machen können. Jan Meyer spielte den Ball bei einem Konter in die Spitze auf die beiden aufs Tor sprintenden Georgius Stathatos und Marco Grahl. Stathatos stand im Gegensatz zu Grahl im Abseits und griff ins Spiel ein. So entschied die Schiedsrichter-Assistentin Sarah Dubiel zu Recht auf Abseits. Kurz vor Schluss war es aber so weit.

Jeoffroy Ekoue Nouwussou spitzelte seinen Gegenspieler den Ball weg und bediente Marco Grahl, der routiniert zum 3:0 abschloss. (88.) In der Nachspielzeit kamen die Wulsdorfer noch zum Ehrentor durch Bastian Specketer (3:1).

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