Doping Medien: Russische Skilangläuferin gedopt

Moskau. Gut zwei Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Vancouver soll eine russische Skilangläuferin positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden sein.
26.01.2010, 12:44
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Moskau. Gut zwei Wochen vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Vancouver soll eine russische Skilangläuferin positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet worden sein.

Nach Angaben des russischen Internetportals «allsport-online.ru» handelt es sich um Alena Sidko, die bei den Winterspielen 2006 in Turin im Team-Sprint die Bronzemedaille gewonnen hatte. Die 30-Jährige sei aus der russischen Olympia-Mannschaft ausgeschlossen worden, laut ihrem Trainer wegen Übergewichtes. Sidko sei bereits aus dem Trainingslager in Österreich zurückgekehrt und müsse nun über die Öffnung der B-Probe entscheiden, hieß es.

Erst vor vier Wochen hatte der Internationale Skiverband (FIS) die russischen Skilangläuferinnen Julia Tschepalowa und Natalia Matwejewa für jeweils zwei Jahre gesperrt. Beiden Sportlerinnen war im Januar des vergangenen Jahres Blutdoping nachgewiesen worden. Die dreimalige Olympiasiegerin Tschepalowa hatte schließlich im August ihren Rücktritt erklärt. Der Russische Skiverband (FLGR) hatte damals eine Anfechtung der Entscheidung vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne angekündigt. (dpa)

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