Fußball-Oberliga Mehr Optionen im Angriff

Wenn der SV Atlas Delmenhorst an diesem Freitag ab 19.30 beim BV Cloppenburg gastiert, stehen Trainer Jürgen Hahn in der Offensive wieder mehr Alternativen zur Verfügung als zuletzt.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Nico Nadig

Delmenhorst. Obwohl Lars Scholz seit dem 2:0-Sieg beim Heeslinger SC am fünften Spieltag der Fußball-Oberliga verletzungsbedingt keine Partie mehr bestritten hat, ist er mit fünf Toren noch immer der erfolgreichste Torschütze des SV Atlas Delmenhorst in dieser Saison. Und nicht nur, weil die Treffer des schnellen und quirligen Spielers zuletzt schmerzlich vermisst wurden, freut sich SVA-Coach Jürgen Hahn auf die Rückkehr von Scholz. Dieser wird an diesem Freitag, wenn die Blau-Gelben ab 19.30 Uhr beim BV Cloppenburg gastieren, erstmals wieder im Kader stehen. „Patrick Degen kommt nach seiner Sperre auch wieder zurück. Beide verschaffen uns mehr gute Optionen in der Offensive“, erklärt Hahn.

Mehr Möglichkeiten kann er im Angriff auch ganz gut gebrauchen, schließlich brannte der SVA gerade bei der 1:3-Heimniederlage gegen Lupo Martini Wolfsburg alles andere als ein Offensivfeuerwerk ab. Hahn: „Wir werden dort etwas ändern, ich bin nicht zufrieden gewesen.“ An welchen Stellschrauben er genau drehen wird, verrät er – selbstverständlich – nicht. Klar ist nur: Mit Scholz und Degen bekommt er zwar zwei neue Alternativen dazu, aber gleichzeitig fällt Stürmer Marco Prießner weiterhin verletzungsbedingt aus. Linksverteidiger Sebastian Kmiec wird ebenfalls nicht mit an Bord sein, er laboriert noch immer an einem Muskelfaserriss. Dennis Janssen sitzt nach seiner Rotsperre noch ein letztes Mal auf der Tribüne.

Ausfälle, die der SV Atlas in den jüngsten Partien durchaus spürte. Seit nunmehr drei Spieltagen warten die Blau-Gelben auf einen Sieg – ein Gefühl, das sie aus den Vorjahren kaum kennen. Wie geht die Mannschaft damit um? Glaubt man Jürgen Hahn, dann gut: „Wir wussten, dass solche Phase kommen werden. Man muss die Spiele aber auch hinterfragen. Gegen Gifhorn hätten wir gewinnen können. Und gegen Lupo kamen mehrere Faktoren zusammen. Personell waren wir am Limit, außerdem hatten wir einfach mal einen schlechten Tag. Wir haben das aber besprochen.“

Nun erwartet der SVA-Coach gegen den BV Cloppenburg ein Duell auf Augenhöhe. Nach einem schwachen Start habe sich der BV mittlerweile stabilisiert – zuletzt landete er einen 2:1-Erfolg beim SV Arminia Hannover. Allerdings trat Trainer Petar Kosturkov unter der Woche von seinem Amt zurück, sodass zurzeit der Sportliche Leiter Sebastian Schütte an der Seitenlinie steht. „Das wird keine einfache Aufgabe, der Trainerwechsel macht es allerdings auch nicht schwieriger für uns“, schätzt Hahn. Er freut sich auf die Partie: „Sie hat ein bisschen Derby-Charakter und findet zudem unter Flutlicht statt.“

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+