SVGO überrollt Wietzendorf 37:17 Meistertitel vorzeitig geholt

Oslebshausen. Der erste Matchball des SV Grambke-Oslebshausen traf mit voller Wucht ins Ziel: Über 100 Zuschauer jubelten in der Halle an der Sperberstraße, als sich die männliche A-Jugend der Gelb-Blauen mit dem 37:17-Husarenritt über den TSV Wietzendorf vorzeitig den Meistertitel in der Handball-Landesliga sicherte. Obwohl dem Spitzenreiter überwiegend krankheitsbedingt vier Spieler fehlten und er deshalb nur mit einem neunköpfigen Aufgebot antreten konnte, setzte er sich gegen den Tabellenfünften hochmotiviert über 7:3 frühzeitig bis zur Halbzeit auf 19:9 ab.
28.03.2019, 00:00
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Von Olaf Kowalzik

Oslebshausen. Der erste Matchball des SV Grambke-Oslebshausen traf mit voller Wucht ins Ziel: Über 100 Zuschauer jubelten in der Halle an der Sperberstraße, als sich die männliche A-Jugend der Gelb-Blauen mit dem 37:17-Husarenritt über den TSV Wietzendorf vorzeitig den Meistertitel in der Handball-Landesliga sicherte. Obwohl dem Spitzenreiter überwiegend krankheitsbedingt vier Spieler fehlten und er deshalb nur mit einem neunköpfigen Aufgebot antreten konnte, setzte er sich gegen den Tabellenfünften hochmotiviert über 7:3 frühzeitig bis zur Halbzeit auf 19:9 ab. Im zweiten Durchgang wurden die Niedersachsen schließlich komplett überrollt.

„Meine Mannschaft wollte unbedingt die 23:29-Scharte aus dem Hinspiel vor zwei Wochen wieder auswetzen", strahlte der SVGO-Trainer Jochen Feldermann rundum zufrieden. In seinem haushoch überlegenen Team präsentierte sich Felix Hinrichs mit seinen zwölf Toren als zielstrebiger Rückraumschütze, während der Trainer-Sohn Leon Feldermann das Spiel auf der Angriffsmitte unermüdlich ankurbelte. Till Möller zeigte bei seinen Tempogegenstöße in der zweiten Hälfte schnelle Beine, Flemming Kassan hat wiederum sein Leistungstal durchschritten. Im Tor zog zu guter Letzt Fynn Bödeker den Gästen mit vielen ausgezeichneten Paraden den Nerv. „Alle waren gut, jeder hat sein Scherflein zum Sieg und vor allem zum Titel beigetragen“, lobte Jochen Feldermann das komplette Ensemble.

Zur Belohnung für die Zuschauerunterstützung spendierte der frischgebackene Meister den Zuschauern Freibier. Die Schützenhilfe der SG Achim/Baden, die den SVGO-Nachfolger TuS Jahn Hollenstedt drei Stunden später mit 35:27 bezwang, benötigten die Gelb-Blauen nicht mehr. Jetzt beträgt ihr Vorsprung auf Jahn Hollenstedt einen Spieltag vor dem Saisonende sogar satte fünf Punkte. Das finale Gastspiel des designierten Meisters am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenvierten HSG Verden-Aller fällt nun nur noch unter die Kategorie Kür.

SV Grambke-Oslebshausen: Nagel, Bödeker; Feldermann (9/5), Hinrichs (12), Meyran (2), Maretzke (1), Schriefer (3), Möller (4), Kassan (6/2).

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