TSV Schwarme Meyer ist zurück im Team

Schwarme. Hendrik Meyer vom TSV Schwarme ist nach seinem Mittelfußbruch wieder zurück im Team. "Wir haben in der Hinrunde ein bisschen unglücklich gespielt", so Meyer, der die Zähler in den kommenden Wochen mit seiner Mannschaft wieder hereinholen möchte.
18.03.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Meyer ist zurück im Team
Von Malte Bürger

Schwarme. Die lange Wartezeit hat Hendrik Meyer fast wahnsinnig gemacht. Ein Mittelfußbruch hatte den Offensivakteur des Fußball-Kreisligisten TSV Schwarme nahezu die gesamte Hinrunde ausgebremst. Doch dann kam der Winter, die Hallensaison stand an und Meyer war einer der ersten, der für den Kick unterm Dach zusagte. Gesundheitsrisiko? "Gab es nicht. Ich war einfach nur heiß und wollte unbedingt wieder spielen", erzählt er. Eben diesen Eifer kann seine Mannschaft aktuell auch unter freiem Himmel gebrauchen, denn der Aufsteiger möchte nur allzu gern die Klasse halten.

14 magere Pünktchen stehen derzeit auf der Habenseite der Schwarmer, lediglich die Ausbeuten des SV Jura Eydelstedt und TSV Brockum sind noch dünner. "Wir haben in der Hinrunde ein bisschen unglücklich gespielt", hat Hendrik Meyer notgedrungen von der Bande aus beobachten müssen. "In einigen Partien wurden die Punkte absolut unnötig liegen gelassen."

Die verlorenen Zähler möchte der 23-Jährige nun in den kommenden Wochen mit seinen Kollegen wieder reinholen. "Ich bin da guten Mutes. Wir haben mit Tim Klose vom FC Worpswede in der Winterpause einen tollen Neuzugang für den Angriff dazubekommen, da ist jetzt wieder einiges möglich", glaubt er.

"Wir wollen eine Mannschaft mit den Jungs aus der Region"

Grundsätzlich ist es allerdings eine Ausnahme, dass sich die Schwarmer mit Kräften von außerhalb verstärken, denn die Vereinsphilosophie ist eine andere. "Wir wollen eine Mannschaft mit den Jungs aus der Region", schildert Meyer, der selbst das perfekte Beispiel dieses Dogmas ist. Einen anderen Klub hat er nie kennengelernt, wollte er auch gar nicht. Seit er einst bei den G-Junioren das Fußballspielen erlernte, ist er dem TSV treu geblieben. Und er ist da kein Einzelfall. Kein Wunder also, dass sich der gesamte Kader nahezu aus dem Effeff kennt. "Wir sind eine eingeschworene Truppe, machen am Wochenende sehr viel zusammen. Im Prinzip sind wir eine Mannschaft voller Freunde."

Eine Konstante der Schwarmer - nämlich die auf der Trainerbank - wurde dagegen zu Saisonbeginn ausgetauscht. Lüder Meyer hatte seinen Posten geräumt, Jörn Meyer seither die Arbeit an der Seitenlinie übernommen. "Natürlich war das am Anfang eine Umstellung", gesteht Hendrik Meyer. "Aber insbesondere durch die Vorbereitung in der Winterpause hat sich einiges getan. Ich bin davon überzeugt, dass jetzt endgültig alle Spieler verstanden haben, mit welchem System der Trainer spielen will." Er selbst findet sich dabei in der Rolle der hängenden Spitze wieder. "Normalerweise spiele ich lieber ganz vorn, aber solange ich irgendwie im Angriff mit drin hänge, ist das für mich in Ordnung. Hauptsache ich spiele überhaupt", erklärt der gelernte Dachdecker lachend.

Über den Kampf zum Erfolg

Zum vollendeten Glück fehlt im Prinzip nur noch der Klassenerhalt. "Obwohl es grundsätzlich schon eine tolle Sache ist, mit einer Mannschaft, die fast nur aus Spielern aus dem eigenen Ort besteht, auf dieser Ebene auflaufen zu können", betont Hendrik Meyer.

Damit sich daran nichts ändert, ist die Marschroute klar. "Wir können jetzt nur noch über den Kampf zum Erfolg kommen", glaubt der Offensivmann. An seiner persönlichen Einstellung soll es also nicht scheitern. Nur zu verständlich, er hat schließlich einfach viel zu lange zusehen müssen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+