Handball-Landesliga Weser Ems Frauen Mission Klassenerhalt

Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg taumelt der Landesklasse entgegen. In der Hinrunde lief für die Handballerinnen von Trainer Harald Logemann nur wenig zusammen, sie stehen folgerichtig auf dem letzten Platz.
27.12.2018, 15:43
Lesedauer: 2 Min
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Mission Klassenerhalt
Von Michael Kerzel

Bookholzberg. Die Hinrunde lief schlecht für die Handballerinnen der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Da gibt es keine zwei Meinungen. Nur zwei Siege heimsten die Damen von Trainer Harald Logemann in der Landesliga Weser-Ems in elf Partien ein. Damit stehen sie am Tabellenende, der Kampf um den Klassenerhalt wird schwer.

Immerhin holte die HSG am letzten Spieltag vor der kurzen Winterpause zwei Punkte – von insgesamt nur fünf – gegen den direkten Konkurrenten ASC GW Itterbeck. Dieser steht auf dem drittletzten Platz, der eventuell für den Klassenerhalt reicht. Das hängt bei der im Handball üblichen, gleitenden Skala davon ab, wer in den höheren Ligen auf- und absteigt. So oder so beträgt der Abstand zum rettenden Ufer drei Punkte. Gleich vier Landesligisten weisen derzeit nämlich acht Pluspunkte auf. Dank dieses Sieges gingen die Handballerinnen zudem mit einem guten Gefühl in die Pause. „Wir wollen das gute Gefühl mit ins neue Jahr nehmen und sehen, was noch alles geht“, sagte Logemann nach dem Spiel.

Um den Klassenverbleib zu sichern, muss die HSG auswärts besser spielen. Bisher brachten die Logemann-Damen nicht einen Zähler von ihren fünf Reisen mit. In der Rückrunde spielt die Landkreis-HSG auswärts bei den vier direkt vor ihr platzierten Teams. Und in diesen Begegnungen wird die Entscheidung fallen. Die HSG tritt in der Rückrunde nur noch fünfmal daheim an, unter anderem gegen die beiden Topteams der Liga, die beide jeweils erst ein Spiel nicht gewannen: der TV Cloppenburg und die HSG Osnabrück. Zudem kommen der Tabellendritte und -vierte, die HSG Barnstorf/Diepholz und SV Höltinghausen, in die Halle am Ammerweg.

Die Saison lief von Beginn an nicht rund: Aus den ersten sieben Spielen holte die HSG nur einen Punkt. Im Vorjahr legte sie genau hier die Basis für eine ruhige Spielzeit, die mit Platz sechs im gesicherten Mittelfeld endete. Die HSG war seinerzeit mit vier Siegen und einem Unentschieden gestartet.

Das Problem der Bookholzbergerinnen liegt klar in der Offensive. Keine Mannschaft traf im Schnitt seltener. Nur gut 24 Tore machen die Handballerinnen pro Partie, nicht einmal kamen sie auf 30 Treffer. Die Abwehr steht stabil, ligaweit kassieren nur drei Teams mehr Gegentore pro Begegnung.

Der HSG fehlt auch das Spielglück: Gleich dreimal unterlag die Logemann-Truppe mit nur einem Tor. In steter Regelmäßigkeit gab sie Partien in der zweiten Halbzeit aus den Händen. Viel Zeit, um an den Schwachstellen zu schrauben, bleibt Logemann nicht: Bereits am 13. Januar steigt die HSG in die Rückrunde ein.

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