Oberliga der weiblichen Handball-Jugend: Meister Oyten überrennt schwachen MTV Aurich/TuS-Aurich-Ost Mit 51:15-Erfolg das erste Ausrufezeichen gesetzt

Oyten. Wenn Trainer Sebastian Kohls vor dem Saisonauftakt in der Handball-Oberliga Nordsee der weiblichen Jugend A versucht hat, die Favoritenbürde an den VfL Oldenburg abzugeben, dann haben ihn seine Schützlinge gestern zumindest auf dem Papier eindrucksvoll widerlegt. Mit dem 51:15 gegen den MTV Aurich/TuS Aurich-Ost setzte der amtierende Norddeutsche Meister und DM-Viertelfinalist der vergangenen Saison ein erstes eindrucksvolles Ausrufezeichen. Auch wenn Kohls das Ergebnis nicht überbewertet sehen wollte. "Wahrscheinlich war das einer der schwächeren Gegner, die wir in dieser Saison haben", erklärte Kohls sich die Einseitigkeit dieser Begegnung. So richtig glänzen konnte der TVO unter diesen Umständen natürlich nicht. Immerhin lobte Kohls, der das Traineramt seit Saisonbeginn gemeinsam mit dem früheren Jugendkoordinator Jürgen Prütt ausübt, dass es die Mannschaft verstanden habe, trotz der klaren Führung die Konzentration über 60 Minuten hoch zu halten."Wir haben natürlich
05.09.2011, 05:00
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Von Michael Schön

Oyten. Wenn Trainer Sebastian Kohls vor dem Saisonauftakt in der Handball-Oberliga Nordsee der weiblichen Jugend A versucht hat, die Favoritenbürde an den VfL Oldenburg abzugeben, dann haben ihn seine Schützlinge gestern zumindest auf dem Papier eindrucksvoll widerlegt. Mit dem 51:15 gegen den MTV Aurich/TuS Aurich-Ost setzte der amtierende Norddeutsche Meister und DM-Viertelfinalist der vergangenen Saison ein erstes eindrucksvolles Ausrufezeichen. Auch wenn Kohls das Ergebnis nicht überbewertet sehen wollte. "Wahrscheinlich war das einer der schwächeren Gegner, die wir in dieser Saison haben", erklärte Kohls sich die Einseitigkeit dieser Begegnung. So richtig glänzen konnte der TVO unter diesen Umständen natürlich nicht. Immerhin lobte Kohls, der das Traineramt seit Saisonbeginn gemeinsam mit dem früheren Jugendkoordinator Jürgen Prütt ausübt, dass es die Mannschaft verstanden habe, trotz der klaren Führung die Konzentration über 60 Minuten hoch zu halten."Wir haben natürlich

auch einige Flüchtigkeitsfehler begangen. Insgesamt war das jedoch schon sehr ansehnlich", freute sich Kohls. Die Oytenerinnen hatten früh für klare Verhältnisse gesorgt, indem sie nach einem 4:1 über 6:2 auf 13:4 davonzogen. Zur Pause hatten sie den Vorsprung bereits auf 24:6 ausgedehnt. Auch danach konnten Prütt und Kohls ohne großen Stress durchwechseln. Die personellen Wechsel störten den Spielfluss und Rhythmus jedenfalls nicht signifikant. Der Gast aus Ostfriesland schien gegen Ende der zweiten Hälfte physisch und psychisch angeknockt. So sind auch die drei Zeitstrafen zu erklären, die sich die Auricherinnen in diesem insgesamt doch sehr fairen Match einhandelten.

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