Nach 0:2-Rückstand: TSV Bierden schickt TSV Achim zurück in die Kreisliga Mit Doppelschlag von Helms das Match gedreht

Achim·Bierden. Der TSV Bierden hat das Tor zur Fußball-Bezirksliga 3 Lüneburg weit aufgestoßen. Die Mannschaft von Thomas Krüger setzte sich in der ersten Relegationsrunde in Tarmstedt gegen den TSV Achim nach Verlängerung mit 3:2 (2:2, 0:2) durch und besiegelte damit den Abstieg des Teams von Thomas Ziegler in die Kreisliga. Verdens Kreisliga-Vizemeister Bierden hat nun noch eine Hürde zu überspringen. Am kommenden Sonnabend (16 Uhr) gilt es auf der Sportanlage in Seebergen den SV Ippensen (Kreis Rotenburg) zu besiegen, der sich in seinem ersten Relegationsspiel mit 4:0 gegen Barisspor Osterholz behauptete. Sollte allerdings der FC Worpswede sein zweites Aufstiegsspiel zur Landesliga gegen Eintracht Elbmarsch gewinnen, dann wäre Bierden auch bei einer Niederlage gegen Ippensen im Bezirksfußball.
11.06.2012, 13:27
Lesedauer: 3 Min
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Von Bal

Achim·Bierden. Der TSV Bierden hat das Tor zur Fußball-Bezirksliga 3 Lüneburg weit aufgestoßen. Die Mannschaft von Thomas Krüger setzte sich in der ersten Relegationsrunde in Tarmstedt gegen den TSV Achim nach Verlängerung mit 3:2 (2:2, 0:2) durch und besiegelte damit den Abstieg des Teams von Thomas Ziegler in die Kreisliga. Verdens Kreisliga-Vizemeister Bierden hat nun noch eine Hürde zu überspringen. Am kommenden Sonnabend (16 Uhr) gilt es auf der Sportanlage in Seebergen den SV Ippensen (Kreis Rotenburg) zu besiegen, der sich in seinem ersten Relegationsspiel mit 4:0 gegen Barisspor Osterholz behauptete. Sollte allerdings der FC Worpswede sein zweites Aufstiegsspiel zur Landesliga gegen Eintracht Elbmarsch gewinnen, dann wäre Bierden auch bei einer Niederlage gegen Ippensen im Bezirksfußball.

Bevor der Sieg gegen den TSV Achim in trockenen Tüchern war, wurden die Anhänger des TSV Bierden auf eine harte Probe gestellt. Die Mannschaft von Ziegler dominierte nämlich das Geschehen. Getrieben vor allem von Tuna Dogru und Ricardo Grüpmeier, rollte der Ball fast ausschließlich auf das Tor der Bierdener. Die in diesem Jahr noch unbesiegte Elf von Krüger hatte große Probleme damit, die technisch versierteren Achimer zu stoppen. „In der ersten Halbzeit lief bei uns nichts zusammen. Achim war deutlich besser“, gab Krüger zu, dessen Elf beim Gang in die Kabine mit 0:2 zurücklag. Die Treffer für Achim hatten Sören Geistert (10.) und Grüpmeier (18.) markiert. Beim 1:0 trudelte das Leder ins linke Toreck, nachdem der Ball bei einem direkten Freistoß von Geistert durch die Bierdener Abwehrmauer abgefälscht worden war. Den Treffer von Grüpmeier hatte Bierdens Keeper Pierre Granig mit einer zu kurzen Abwehr nach Schuss von Ahmet Kaldirici unfreiwillig vorbereitet. Grüpmeier musste den Ball aus fünf Metern nur noch über die Torlinie schieben. Die Partie, die auf einem schwachen Niveau stand, schien entschieden, zumal die Bierdener in Halbzeit eins Achims Keeper Andre Schwarmann nicht einmal geprüft hatten.

Dies änderte sich auch lange Zeit nach dem Seitenwechsel nicht. Erst als Thorben Buschmann in der 69. Minute den Ball hoch in den Strafraum der Achimer beförderte, Keeper Schwarmann am Leder vorbei boxte und Bierdens Goalgetter Lüder Helms per Kopf den Treffer zum 1:2-Anschluss erzielte, war der Bann bei den Blauen gebrochen. Nur eine Minute später zappelte das Leder erneut im Kasten Schwarmanns. Wieder hieß der Torschütze Helms, der diesmal volley nach einer Flanke traf. Die Partie war gedreht, und der Tabellenvierzehnte der Bezirksliga geriet ins Straucheln. Zum Kippen brachten die Bierdener das Team von Ziegler freilich vor dem Abpfiff nicht. Achim wankte nur, als Helms in der 80. Minute mit einem tollen Schuss den Pfosten traf und kurze Zeit später Torsten Marek sowie der eingewechselte Tim Oltmann Bierdener Torgelegenheiten liegen ließen .

In der fälligen Verlängerung nahmen die Achimer das Heft erst einmal wieder in die Hand. Kaldirici zog den Ball knapp am Tor von Granig vorbei und auch Grüpmeier hatte Pech, dass er das Leder nicht richtig traf. In der 110. Minute fiel die Entscheidung: Achims Abwehrmann Aydin Burc rutschte in der eigenen Hälfte mit dem Ball am Fuß beim Spielaufbau aus. Dennis Vöge profitierte davon, nahm ihm das Leder ab, um von der linken auf die rechte Seite zu flanken, wo Lüder Helms lauerte und mit seinem dritten Treffer die Partie entschied. Zwar handelte Ziegler sofort und brachte mit Robert Smerczek noch einen Routinier. Genutzt hat es dem TSV Achim aber nichts mehr. Er muss nach nur einem Jahr Bezirksliga in die Kreisliga zurück. „Wir hatten das Spiel im Griff und dürfen es nicht mehr aus der Hand geben“, analysierte Thomas Ziegler, der wohl von Abdu Nasraoglu abgelöst wird. „Wir sind uns mit Abdu so gut wie einig“, erklärte Achims Vorsitzender Heiko Strüver nach dem Abpfiff.

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