Der TSV Worpswede steht nach zwei Siegen in der Volleyball-Landesliga ungeschlagen an der Tabellenspitze Mit einem Mini-Kader auf der Überholspur

Landkreis Osterholz. Der TSV Worpswede hat überraschend die Tabellenführung in der Volleyball-Landesliga 3 übernommen. Der VSK Osterholz-Scharmbeck wartet hingegen weiterhin auf den ersten Sieg.
14.10.2010, 05:00
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Mit einem Mini-Kader auf der Überholspur
Von Tobias Dohr

Landkreis Osterholz. Der TSV Worpswede hat überraschend die Tabellenführung in der Volleyball-Landesliga 3 übernommen. Der VSK Osterholz-Scharmbeck wartet hingegen weiterhin auf den ersten Sieg.

TSV Worpswede - TV Bremen-Walle 1875 III 3:0 (25:19, 25:15, 25:17): 'Zur Zeit läuft es einfach rund', jubelte Worpswedes Spielertrainer Thomas Schmidt. Sein Team hatte sich den Klassenerhalt zum Saisonziel gesetzt, nun steht der TSV nach drei Spielen an der Tabellenspitze. Am Ende des ersten Heimspieltages standen nur noch sechs gesunde Spieler zur Verfügung, da sich zwei Worpsweder während der ersten Partie verletzten. Kein Nachteil, wie sich zeigen sollte. Die eingespielte Mannschaft beherrschte das Spielgeschehen gegen Bremen-Walle beinahe nach Belieben.

TSV Worpswede - Bremen 1860 IV 3:1 (25:20, 25:20, 25:27, 25:21): Deutlich mehr mussten die Schmidt-Mannen im zweiten Spiel des Tages für den Sieg tun. In den vergangenen Jahren hatten die Worpsweder gegen die Bremer stets den Kürzeren gezogen, doch mit dem Selbstvertrauen der vergangenen Spiele entwickelte sich nun ein Landesligamatch auf hohem Niveau. Mit druckvollen Angriffen holten die Hausherren in den Sätzen eins und zwei die entscheidenden Punkte. Im dritten Durchgang wehrten die Worpsweder zwei Satzbälle ab, ehe sie selbst einen Matchball vergaben und anschließend noch in den vierten Satz mussten. Doch nach 95 Minuten durften die TSV-Volleyballer dann endgültig jubeln. 'Der Sieg ist sehr hoch einzuordnen, da wir am Ende eben nur noch sechs gesunde Spieler hatten', sagte ein rundum zufriedener Spielertrainer Thomas Schmidt nach der Partie.

FC Worpswede: Assmus, Brandes, Christmann, Hempe, Maiwald, Meyer, Rosengart, Schmidt

TV Hambergen - Bremen 1860 III 1:3 (25:15, 18:25, 17:25, 22:25): Gleich zwölf Spieler standen Interimscoach Jürgen Schnakenberg zur Verfügung. So vermochten die Hamberger sogar zunächst auf Holger Prigge zu verzichten, der nach seiner Krankheit noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war. Mit einer starken Leistung holten sich die Hausherren den ersten Satz. Ebenso stark bauten die Hamberger danach allerdings ab. Erst im vierten Durchgang verspürten die Gäste aus Bremen wieder so etwas wie Gegenwehr. Für mehr als ein 22:25 reichte es dennoch nicht.

TV Hambergen - VSK Osterholz-Scharmbeck II 3:1 (25:16, 25:23, 26:28, 25:23): Im Derby kam nun auch Holger Prigge zum Einsatz. Auf der Liberoposition zeigte Sönke Deetjen eine starke Leistung. Beim VSK hatte sich während des Einspielens der reaktivierte Lars Kollasch verletzt, sodass sich das Gästeteam erst finden musste.

Im zweiten Durchgang bot die Truppe von Recep Divanoglu dann ein deutlich variableres Angriffsspiel. Nachwuchsspieler Tobias Meinhardt zeigte dabei vielversprechende Ansätze. Dennoch holte sich Hambergen den Satz mit 25:23. Erst im dritten Durchgang belohnten sich die Gäste für ihre Mühen. Im vierten Satz führte Hambergen dann bereits mit 16:11, ehe es der VSK nach einer Auszeit noch einmal spannend machte und bei 23:23 ausglich. Holger Prigge und Uwe Brandhorst sorgten schließlich für die letzten beiden Punkte für Hambergen, Brandhorst pritschte einen Ball in die hintere Feldhälfte. 'In voller Besetzung wäre das Spiel anders ausgegangen", sagte Recep Divanoglu, der mit der Leistung seines Rumpfkaders dennoch sehr zufrieden war.

FC Hambergen: Appel, Borsing, Prigge, Mundt, Klipker, Ramin, Arvandi, Wilm, Wätjen, Brandhorst, Detjen, Fischer, Biereichel

VSK Osterholz-Scharmbeck II: Divanoglu, Zimmermann, Kosak, Jappen, Frackmann, Papyrin, Meinhardt

TV Oberneuland - TSV Stotel 3:2 (20:25, 25:21, 23:25, 25:14, 8:15): Eine durchaus vermeidbare Niederlage setzte es für das Team von Joachim 'Peg' Wienrank. Das Fehlen von Libero Andreas Knappe und Annahmespieler Arne Behlen war nicht zu kompensieren und machte sich besonders in den Sätzen zwei und drei bemerkbar. Im Tiebreak liefen die Stoteler nach einem total verschlafenen Auftakt einem 1:6 hinterher. Zwar folgte eine starke Aufholjagd, doch nach dem Seitenwechsel (7:8) waren die Kraftreserven dann endgültig aufgebraucht.

TSV Stotel: Barmann, Schön, Lüders, Brinkmann, Thurau, Kurth, Paul, John

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