MTV Eiche Schönebeck hat bei den Titelkämpfen im Kreuzspiel das Nachsehen

Mit Rang drei zurückgekehrt

Schönebeck. Mit Bronzemedaillen kehrten die Prellballerinnen des MTV Eiche Schönebeck von den deutschen Meisterschaften aus Ludwigshafen zurück. Hoch waren die Erwartungen nachdem die Nordbremerinnen in der Bundesliga Nord ungeschlagener Meister geworden waren.
06.04.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Sabine Lange

Mit Bronzemedaillen kehrten die Prellballerinnen des MTV Eiche Schönebeck von den deutschen Meisterschaften aus Ludwigshafen zurück. Hoch waren die Erwartungen nachdem die Nordbremerinnen in der Bundesliga Nord ungeschlagener Meister geworden waren. Sie wollten wie schon im vergangenen Jahr ins Finale. Doch nach einer Niederlage im Kreuzspiel gegen den späteren Spitzenreiter und Ligagefährten TV Sottrum war das Ziel verfehlt.

„Da waren die Frauen schon ein bisschen enttäuscht. Sie haben das Turnier mit dem Sieg über den TV Freiburg St. Georgen aber positiv beendet und sich dann auch über Platz drei gefreut“, berichtete Betreuerin Susanne Korte nach den Titelkämpfen mit den besten Teams der drei Bundesligen. Schon in der Vorrunde mussten die Schönebeckerinnen zwei knappe Niederlagen über sich ergehen lassen.

Während sie gegen den MTV Wohnste (38:27), TV Berkenbaum (39:24) und gegen Gastgeber TSV Ludwigshafen (40:21) klar dominierten, zogen sie gegen TSV Babenhausen mit 24:25 den Kürzeren. „Die hatten gegen uns ihre Sternstunde. Sie standen gut, und wir kamen mit unseren Schlägen einfach nicht durch“, erklärte Korte. Ohne Missmut steckten die Schönebeckerinnen 26:27-Niederlage gegen den Meister der Bundesliga Mitte, TV „Frisch Auf“ Altenbochum (26:27), weg. „Das war das tollste Spiel, auch wenn wir mit einem Ball verloren haben. Bei diesem Kopf-an-Kopf-Rennen kamen super schöne Spielzüge zustande. Da ging das Verlieren völlig in Ordnung“, fand MTV-Teamsprecherin Janine Schröder nach der rasanten Partie.

Hochklassiger Prellball

„Das war schön anzusehen und ganz hochklassiger Prellball“, begeisterte sich auch Betreuerin Susanne Korte. Am Ende des ersten Turniertages schlugen so 6:4 Punkte und Gruppenplatz zwei für das Eiche-Team zu Buche. Der Weg ins Finale war damit geebnet. Tags darauf startete der deutsche Vizemeister von 2015 im Vorkreuzspiel nach leichten Anlaufschwierigkeiten mit einem 32:24-Erfolg gegen den TB Essen-Altendorf. Mit dem schon in der Vorrunde ungeschlagenen TV Sottrum standen die Schönebeckerinnen im Halbfinale einem bissigen Quartett gegenüber. Es entwickelte sich ein packendes Kräftemessen auf Augenhöhe. Mitte der zweiten Halbzeit roch es nach einer Drei-Bälle-Führung für den MTV Eiche Schönebeck schon nach der Endspielteilnahme für den Meister der Bundesliga Nord. Doch im Endspurt nutzten die Sottrumerinnen ihre Chancen eiskalt und entschieden die spannende Partie für sich (27:24). „Natürlich waren wir echt traurig darüber“, gestand Janine Schröder. Aufmunternde Worte hatten nach dem Halbfinale nicht nur die Schönebeckerinnen nötig. Auch der Gegner des MTV im Spiel um Platz drei, TV Freiburg, hatte im Kreuzspiel eine gute Leistung gezeigt und knapp verloren. „Da mussten sich beide Mannschaften noch einmal richtig motivieren“, verriet Susanne Korte.

Das gelang beiden Teams. „Die Gegner kämpften bis zur letzten Minute,“ zollte Janine Schröder der Freiburger Crew Respekt. Schlussendlich siegten die Schönebeckerinnen aufgrund ihrer Dominanz in der zweiten Halbzeit mit 29:21 und freuten sich über das eroberte Edelmetall.

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