TSV Ganderkesee mit drittem Sieg in Folge - 43:21 / Kellerkinder auswärts chancenlos Mit starken Torhütern auf richtigem Kurs

Ganderkesee. Die Erfolgsserie des TSV Ganderkesee in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer hält weiter an. Mit dem 43:21 (21:9) gegen die SG SVT/VfL Wilhelmshaven feierten die Voßhans-Schützlinge bereits den dritten Sieg in Folge. Niederlagen mussten dagegen die Kellerkinder hinnehmen. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II verlor bei der HSG Varel mit 18:26 (7:15), und Schlusslicht HSG Harpstedt/Wildeshausen hatte in Aurich beim 26:46 (22:17) keine Chance.
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Von Rolf Behrens

Ganderkesee. Die Erfolgsserie des TSV Ganderkesee in der Handball-Weser-Ems-Liga der Männer hält weiter an. Mit dem 43:21 (21:9) gegen die SG SVT/VfL Wilhelmshaven feierten die Voßhans-Schützlinge bereits den dritten Sieg in Folge. Niederlagen mussten dagegen die Kellerkinder hinnehmen. Die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II verlor bei der HSG Varel mit 18:26 (7:15), und Schlusslicht HSG Harpstedt/Wildeshausen hatte in Aurich beim 26:46 (22:17) keine Chance.

HSG Varel III - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 26:18 (15:7): Dem Trainergespann Dirk Maske und Timo Hermann fehlten nach dieser deutlichen Niederlage die Worte. Ihr Team startete insgesamt 63 Angriffe und erzielte nur 18 Tore. Dabei ergaben sich durchaus viele gute Möglichkeiten, die allerdings teilweise recht kläglich vergeben wurden. Dirk Maske: 'Wir haben durchaus gut gespielt, prima gekämpft und uns viele Chancen herausgespielt. Nur ins Tor bekommen wir die Bälle zurzeit einfach nicht.' Die Partie nahm schon frühzeitig ihren Lauf. Nachdem es ganz schnell 3:0 für die Vareler hieß, folgte danach eine 9:2- beziehungsweise 13:4-Führung. An diesem Vorsprung änderte sich während der gesamten weiteren Spielzeit nichts mehr. Positiv für die Maske-Schützlinge war lediglich, dass sich der Rückstand nicht noch weiter vergrößerte.

TSV Ganderkesee - SG STV/VfL Wilhelmshaven 43:21 (21:9): Marc Voßhans und Olaf Wiegmann können ein wenig stolz auf ihre Männer sein, denn wieder einmal zeigten die Ganderkeseer über 60 Minuten eine spielerisch recht ansehnliche Leistung mit Tempohandball und vielen Toren. Den Grundstein dafür legten sie allerdings im defensiven Bereich. Die beiden gut aufgelegten Torhüter Andreas Kirschning und Patrick Gerlach gaben der immer besser funktionierenden 3:2:1-Abwehr viel Sicherheit. Bei Gegentoren sorgte die anschließend schnelle Mitte für höchste Gefahr und weitere Treffer. Zudem fand der Gast kein adäquates Mittel gegen das von Nils Werner aufgezogene Angriffsspiel. Auch eine zeitweilige Manndeckung gegen den Spielmacher führte zu nichts. Das gut leitende Schiedsrichtergespann Oetken/Meier (HSG Grüppenbühren/Bookholzberg) hatte keine Mühe, die Partie, in der sich die Ganderkeseer über 8:1, 14:7, 19:7 und 27:10 klar absetzten, zu leiten.

MTV Aurich - HSG Harpstedt/Wildeshausen 46:26 (22:17): Beim 'Überteam', das nach Meinung von HSG-Trainer Uwe Lampe gar nicht in diese Klasse gehört, hielt die HSG 25 Minuten lang glänzend mit , um anschließend aber die spielerische Überlegenheit des MTV neidlos anerkennen zu müssen. 'Unser Kader ist einfach zu klein, mir fehlen die Alternativen auf der Bank', so Lampe. In den ersten 25 Minuten spielte die HSG locker mit, lag zwischenzeitlich sogar in Führung und hielt bis zum besagten Zeitpunkt ein beachtliches 17:17. Dann folgten innerhalb von vier Minuten fünf Angriffe ohne Tor, während Aurich fünfmal traf. Im zweiten Abschnitt waren die Chancen für die HSG gleich null. Auch in doppelter Überzahl wurde kein Tor erzielt. Der MTV war in allen Belangen überlegen und konnte beliebig viel auswechseln. Diesen Luxus konnte sich Lampe nicht leisten.

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