Prelball-Bundesliga Nord Männer

Mit vier Siegen auf Platz sieben

Liganeuling MTV Eiche Schönebeck II ergatterte am zweiten Spieltag in Hülsede vier Siege aus sechs Partien und schob sich somit in der Tabelle auf Rang sieben vor.
23.11.2017, 09:24
Lesedauer: 3 Min
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Von Karsten Hollmann
Mit vier Siegen auf Platz sieben

Der MTV II-Prellballspieler Moritz Wolf sicherte sich am zweiten Bundesliga-Spieltag mit seinen Teamkollegen vier Erfolge.

Christian Kosak

Schönebeck. Der MTV Eiche Schönebeck II spielt in der Prellball-Bundesliga Nord der Männer eine hervorragende Rolle. Der Liga­neuling ergatterte am zweiten Spieltag in Hülsede vier Siege aus sechs Partien und schob sich somit in der Tabelle auf Rang sieben vor. Das erste Schönebecker Team fuhr zudem seine ersten beiden Erfolge in dieser Saison ein und löste sich somit vom Tabellenende.

Dabei musste Andreas Stöver kurzfristig verletzt passen und fehlte der ersten Mannschaft somit ebenso wie sein Teamkollege Jörn Mahler. Dafür feierte Sebastian Baumgarten sein Comeback und lief an der Seite von Tobias Taubert, Onno Wilkens und Tim Olsen auf. Mit einem 35:28-Erfolg über den MTV Osterode erwischte die erste Formation auch einen tollen Start in den Spieltag. „Das war eine vor allem kämpferisch starke Leistung“, frohlockte MTV-Trainerin Inge Mahler.

Pausenführung verspielt

Mit dem frisch getankten Selbstbewusstsein sah es auch im Match gegen den TuS Concordia Hülsede aus dem oberen Tabellendrittel lange Zeit nach einem Sieg aus. Doch die Nordbremer verspielten ihre 21:17-Pausenführung noch und hatten am Ende mit 38:39 das Nachsehen. „Dennoch war es eine gute Vorstellung“, versicherte Inge Mahler. Beim 37:30-Triumph über den TSV Marienfelde II hatten die Mahler-Schützlinge dann aber jederzeit alles fest im Griff.

Gegen den favorisierten Dritten MTV Jahn Schladen hielten die Schönebecker bis zum 18:18-Pausenstand hervorragend mit. Doch am Ende ging dem Außenseiter ein wenig die Puste aus, sodass eine 32:39-Niederlage heraussprang. „Trotzdem war es lange ein Spiel auf Augenhöhe“, so Mahler. Der Spitzenreiter MTV Marktoldendorf war im Anschluss bei seinem 42:32-Sieg einfach eine Nummer zu groß.

„Es ist super, wie Marktoldendorf in den beiden vergangenen Jahren zugelegt hat. Sie haben auch gegen uns eine Wahnsinns-Leistung abgeliefert“, erkannte Inge Mahler den Erfolg des Ersten neidlos an. Den Abschluss bildete eine 34:38-Schlappe im Bremer Derby gegen die SG Arbergen-Mahndorf. „Da haben wir uns schlecht verkauft“, kritisierte Inge Mahler.

Janik Mahler trumpft auf

Viel Freude bereitete Schönebecks Übungsleiterin die zweite Formation. Hier sprang Jugendspieler Janik Mahler kurzfristig für den verletzten Fabian Severin ein. Zusammen mit Moritz Wolf, Pascal Knoop und Fynn Krosske trumpfte der Enkel von Inge Mahler auch groß auf. „Wir hatten nur zwei ­Siege einkalkuliert. Jetzt sind es sogar derer vier geworden“, freute sich Inge Mahler. Der Spieltag begann mit einer 30:34-Nieder­lage gegen den TV Sottrum jedoch wenig erfreulich. „Aber wir sind immer dran geblieben und haben Sottrum das Leben schwer gemacht“, stellte Mahler fest.

Es folgten ein sehr knapper 34:33-Erfolg über den TuS Gut Heil Aschen-Strang II ­sowie ein 34:31-Sieg über dessen erstes Team. „In beiden Fällen hatten wir nicht mit einem Erfolg gerechnet“, betonte Mahler. Während im ersten Fall die bärenstarken Angaben und die tollen Bälle aus dem Feld für den knappen Triumph verantwortlich waren, so strahlte die Schönebecker Re­serve im anderen Spiel eine enorme Ruhe aus. „Der Sieg über die erste TuS-Mannschaft war eine Glanzleistung. Meine Spieler ­haben die Bälle sehr gut platziert“, bilanzierte Inge Mahler.

Ohne große Mühe besiegte der MTV Eiche Schönebeck II dann das Schlusslicht Charlottenburg TSV mit 35:26. Knapp ging es hingegen bei dem 39:37-Erfolg über den MTV Osterode zu. „Das war zwischendurch ein toller Schlagabtausch. Dennoch hatten wir das Spiel von Anfang an in der Hand“, teilte Inge Mahler mit. Bei der 29:39-Niederlage gegen den gastgebenden TuS Concordia Hülsede war die Luft dann schließlich raus.

„Da haben sich meine Spieler überrennen lassen“, ließ Inge Mahler wissen. Mahler zog aber ein positives Fazit für beide Teams: „Sie haben sich sehr gut präsentiert. Die erste Mannschaft hatte dabei sicherlich das schwerere Programm.“

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