Neuzugang Meinken überzeugt in Rotenburg / HSG Verden-Aller unterliegt bei SG Findorff und bleibt Vorletzter Morsum erzwingt noch eine späte Wende

Mit einem starken Finish hat der TSV Morsum seine Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer erfolgreich verteidigt. Die Mannschaft von Trainer Ingo Ehlers siegte beim TuS Rotenburg nach einem 26:28-Rückstand noch mit 29:28 (14:13) und weist in der Tabelle einen Punkt Vorsprung gegenüber Verfolger VfL Fredenbeck III auf. Einen Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib hat dagegen - trotz einer 15:11-Führung zur Halbzeit bei der SG Findorff - die HSG Verden-Aller hinnehmen müssen. Nach dem 23:25 in Bremen bleibt der Aufsteiger Vorletzter.
17.01.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Mit einem starken Finish hat der TSV Morsum seine Tabellenführung in der Handball-Landesliga der Männer erfolgreich verteidigt. Die Mannschaft von Trainer Ingo Ehlers siegte beim TuS Rotenburg nach einem 26:28-Rückstand noch mit 29:28 (14:13) und weist in der Tabelle einen Punkt Vorsprung gegenüber Verfolger VfL Fredenbeck III auf. Einen Rückschlag im Kampf um den Ligaverbleib hat dagegen - trotz einer 15:11-Führung zur Halbzeit bei der SG Findorff - die HSG Verden-Aller hinnehmen müssen. Nach dem 23:25 in Bremen bleibt der Aufsteiger Vorletzter.

Verden·Morsum. "Ein Unentschieden wäre auch gerecht gewesen", gab Ingo Ehlers nach dem glücklichen Erfolg des TSV Morsum an der Wümme zu. Sein Team hatte in den letzten gut zwei Minuten einen 26:28-Rückstand durch Treffer von Steffen Fastenau, Jannis Elfers (per Siebenmeter) und Michele Zysk von Linksaußen noch in einen Sieg umgewandelt. Den Ausgleichstreffer der Gastgeber verhinderte letztlich Torwart Marco Ehlers, der den finalen Wurf der Rotenburger von Linksaußen parieren konnte. "Wir hatten Vorteile im Spiel Eins gegen Eins, Rotenburg wusste als Kollektiv spielerisch zu überzeugen", so Ingo Ehlers in seiner Analyse.

Einen guten Einstand bei den Gästen feierte der in der Winterpause von der SG Achim/Baden II zum Klub aus der Samtgemeinde Thedinghausen gewechselte Hendrik Meinken. Der im linken Rückraum spielende Youngster war selber dreimal erfolgreich und konnte weitere zweimal nur siebenmeterreif am Abschluss gehindert werden. Der TSV Morsum hatte dem Duell im Nachbarkreis in der Startphase zunächst seinen Stempel aufgedrückt und nach zehn Minuten mit 8:3 geführt. "Bis dahin haben wir Rotenburg unser Spiel aufgezwungen", versicherte Ingo Ehlers. Danach fanden die Gastgeber aber besser ins Spiel und beim 8:9 aus Sicht des TuS war der Vorsprung des Spitzenreiters fast aufgebraucht. "Wir werden weiter an unserem Tempospiel arbeiten müssen, aber mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden", so der Trainer des Spitzenreiters.

Die Gemütslage bei seinem Kollegen Björn Härthe von der HSG Verden-Aller war nach der 23:25-Niederlage bei der SG Findorff verständlicherweise eine andere. "Findorff hat das Spiel nicht gewonnen, vielmehr haben wir es verloren", klagte der selber fünfmal erfolgreiche Spielertrainer des Aufsteigers. Seine Mannschaft hatte die Begegnung bis in die zweite Hälfte hinein bestimmt. Im Schlussviertel rächte sich dann aber die katastrophale Chancenauswertung der Gäste. "Wir haben alleine in der zweiten Halbzeit mindestens 15 freie Würfe nicht reingemacht", erklärte Björn Härthe. Sogar eine doppelte Überzahl zehn Minuten vor dem Ende wurde von den Verdenern nicht ausgenutzt.

So kam es letztlich, wie es kommen musste. Die HSG geriet in der Schlussphase selber in Unterzahl und musste mit zwei Spielern weniger auf der Platte prompt die entscheidenden Treffer hinnehmen.

Bereits am kommenden Sonntag kann die HSG Verden-Aller aber bereits verlorenen Boden gutmachen, wenn der lediglich eine um zwei Punkte bessere Bilanz aufweisende TuS Rotenburg in der nach aufwendigen Renovierungsarbeiten inzwischen freigegebenen Aller-Weser-Halle zu Gast sein wird.

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