Dumke-Sieben bleibt im Keller Morsum kämpft sich ins Mittelfeld

Morsum·Habenhausen. Die Handball-Frauen des TSV Morsum II haben in der Landesklasse zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem punktlosen Auftakt sammelten die Spielerinnen aus der Samtgemeinde Thedinghausen in drei Partien fünf Punkte und rangieren im Mittelfeld auf Rang sieben.
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Von Niklas Golitschek

Die Handball-Frauen des TSV Morsum II haben in der Landesklasse zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nach dem punktlosen Auftakt sammelten die Spielerinnen aus der Samtgemeinde Thedinghausen in drei Partien fünf Punkte und rangieren im Mittelfeld auf Rang sieben. Die SG Achim/Baden liegt nach der Niederlage beim ATSV Habenhausen II mit einem Punkt – aber auch einem Spiel – weniger auf Platz zehn, dem ersten Abstiegsplatz.

TSV Morsum II - TV Scheeßel 33:22 (17:8): Ein klarer Sieg für die Gastgeber, komplett zufrieden war Trainer Marco Behrmann mit seiner Sieben aber nicht. „Das ist jammern auf hohem Niveau“, wusste der Übungsleiter selber, er hätte nach der starken ersten Halbzeit aber mehr erwartet als ein 16:14 im zweiten Durchgang. „Da kann ich nicht mit zufrieden sein“, erklärte er. Besonders störte Behrmann, dass mit Samira Kepkassi einer Gegnerin alleine zehn Tore gelangen. „Solche Sachen ärgern mich, das darf in der Klasse nicht passieren“, sagte Behrmann. Weitere Kritikpunkte waren die misslungenen Gegenstöße und die eigene Deckung. Dagegen lobte der Coach die Ballstaffetten und das Spiel über die Außenbahnen. „Das hätte 40:15 ausgehen können – wir haben Scheeßel dann aber wieder mitspielen lassen“, sagte Behrmann, der nach dem zweiten Durchgang auch unzufriedene Spielerinnen in seinem Team ausmachte. Nichtsdestotrotz freute er sich über den Punktgewinn.

ATSV Habenhausen II - SG Achim/Baden 29:24 (13:11): Nach dem torarmen Spiel aus der Vorwoche gegen die TS Woltmershausen haben die Damen der SG Achim/Baden zwar in Habenhausen deutlich häufiger in die Maschen getroffen – mussten aber anders als im Spiel zuvor noch mehr Gegentore hinnehmen. Mit der 24:29-Pleite kassierte die Mannschaft um Trainerin Anja Dumke ihre dritte Niederlage in der laufenden Saison und vergab damit die zuvor ausgeglichene Bilanz, die jetzt bei 4:6 Punkte beträgt. Gleichzeitig versäumte das Team, die Abstiegszone zu verlassen. Zwar haben die SG-Akteurinnen noch Partien Rückstand auf die Konkurrenten, mit sechs Zählern auf der Habenseite hätten sie sich aber zunächst auf Rang sieben vorgekämpft – jener Position, auf der nun der ATSV rangiert. Die kommenden Aufgaben werden auch kaum leichter für die Achimerinnen. Mit der SG Bremen-Ost muss der aktuelle Tabellenzehnte am kommenden Wochenende beim Zweitplatzierten ran, der mit 8:4 Zählern auf dem Papier aber noch nicht außer Reichweite zu sein scheint. Danach geht es zum TuS Rotenburg, der mit 5:7 Punkten als direkter Konkurrent zu werten ist.

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