Landesliga-Spitzenreiter gewinnt 42:27 und profitiert von Fredenbecker Ausrutscher Morsumer Vorsprung wächst

Spitzenreiter TSV Morsum hat seine makellose Heimbilanz in der Handball-Landesliga der Männer mit einem 42:27 (24:11) über den TSV Altenwalde gewahrt und weist in der Tabelle nun drei Punkte Vorsprung gegenüber dem überraschend mit 21:30 beim TuS Rotenburg unterlegenen Verfolger VfL Fredenbeck III auf. Wichtige Zähler - allerdings im Kampf um den Klassenverbleib - holte auch die HSG Verden-Aller. Das Team um Spielertrainer Björn Härthe schickte den SV Beckdorf II mit einer 36:22-Packung auf die Heimreise.
20.02.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Spitzenreiter TSV Morsum hat seine makellose Heimbilanz in der Handball-Landesliga der Männer mit einem 42:27 (24:11) über den TSV Altenwalde gewahrt und weist in der Tabelle nun drei Punkte Vorsprung gegenüber dem überraschend mit 21:30 beim TuS Rotenburg unterlegenen Verfolger VfL Fredenbeck III auf. Wichtige Zähler - allerdings im Kampf um den Klassenverbleib - holte auch die HSG Verden-Aller. Das Team um Spielertrainer Björn Härthe schickte den SV Beckdorf II mit einer 36:22-Packung auf die Heimreise.

Verden·Morsum. "Es war ein eher durchschnittliches Spiel von uns", gab Morsums Landesliga-Trainer Ingo Ehlers nach dem hohen 42:27 gegen das Team aus Cuxhaven zu. Man wurde allerdings auch nicht so richtig gefordert. "Altenwalde war ohne einige Leistungsträger angetreten", fügte der Handballcoach der Blau-Weißen eine Erklärung für den schwachen Auftritt der Gäste hinzu.

Beide Trainer hatten in der Morsumer Grundschulhalle auf eine Kurzdeckung gesetzt. Die Gäste nahmen Morsums Steffen Fastenau aus dem Spiel, und Ingo Ehlers hatte Altenwaldes Mittelmann Daniel Schnautz eine Sonderbewachung an die Seite gestellt. Zumindest für die Gastgeber sollte sich die taktische Maßnahme ihres Trainers - spätestens nach dem 2:4 - auszahlen. Der TSV Morsum zog auf 8:4 davon und baute seinen Vorsprung noch vor der Pause bis auf zwölf Tore aus (19:7). "Wir haben uns durch den Rückstand in der Anfangsphase nicht verunsichern lassen und bis fünf Minuten vor der Halbzeit ordentlich Tempo gemacht", stellte Ingo Ehlers zufrieden fest. Morsums Coach fand aber auch lobende Worte für den Gegner. "Der Mittelmann und der Kreisspieler haben zusammen 18 Tore erzielt", berichtete Ehlers. "Diese Achse haben wir eigentlich nie richtig in den Griff bekommen."

In der zweiten Halbzeit wechselte der Trainer des Spitzenreiters dann kräftig durch, ohne dass der Sieg auch nur annähernd in Gefahr geraten sollte. Morsums Trainer hofft, dass sich die Ausfallliste nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende zumindest ein wenig lichtet. So wird der mit einem Nasenbeinbruch momentan pausierende Markus Helmke Ende des Monats zurückerwartet. "Dafür fällt dann aber Thomas Franz nach seiner Knie-OP Anfang März für einige Wochen aus", berichtet Ingo Ehlers.

36:22-Erfolg der HSG Verden-Aller

Die HSG Verden-Aller war durch die Ergebnisse vom Vortag mächtig unter Druck geraten. Mit dem ungefährdeten Heimerfolg über die Beckdorfer Drittliga-Reserve konnte die HSG in der Tabelle ein Abrutschen auf einen Regelabstiegsplatz verhindern und nach Punkten mit dem bereits seit fünf Spielen sieglosen TSV Altenwalde gleichziehen. Aus seiner mannschaftlich überzeugenden Verdener Truppe hob Björn Härthe zwei Spieler hervor. "Lutz Evers hat überragend gehalten. Zudem hat Kreisläufer Lukas Konradt eine ganz starke Partie abgeliefert und in der Deckung einige Bälle abgefangen", lobte der Coach des Aufsteigers.

Die Gastgeber hatten sich in der Aller-Weser-Halle beim 8:4 erstmals auf vier Tore abgesetzt und diesen Vorsprung bis zur Halbzeit verteidigt. "Zum Glück hat sich die schwache Auswärtbilanz der Beckdorfer bei uns fortgesetzt", schmunzelte Björn Härthe. Seine Mannschaft hatte im zweiten Durchgang leichtes Spiel und baute die Führung letztlich über 16:11 und 26:15 auf 14 Tore aus.

Die auswärts noch sieglose HSG tritt am 3. März beim punktgleichen TSV Altenwalde an. Zumindest der Sieger dieses Kellerduells an der Nordsee hätte dann sieben Spieltage vor Saisonende einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan.

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