Angreifer erweist der Elf Bärendienst Müller muss erneut vom Feld

Hagen (kh). Der Heeslinger SC kommt nach einem durchwachsenen Saisonstart in der Fußball-Landesliga immer besser in Schwung und behauptete sich beim Aufsteiger FC Hagen/Uthlede verdient mit 2:0 (1:0). Hagens Patrick Müller hatte sich im Match gegen seinen Ex-Verein natürlich besonders viel vorgenommen.
09.09.2013, 00:00
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Von Karsten Hollmann

Der Heeslinger SC kommt nach einem durchwachsenen Saisonstart in der Fußball-Landesliga immer besser in Schwung und behauptete sich beim Aufsteiger FC Hagen/Uthlede verdient mit 2:0 (1:0). Hagens Patrick Müller hatte sich im Match gegen seinen Ex-Verein natürlich besonders viel vorgenommen. Der Schuss ging aber nicht zuletzt wegen einer Roten Karte nach 55 Minuten nach hinten los.

Zunächst versuchte Müller aber noch, positiv auf sich aufmerksam zu machen. Bereits nach 120 Sekunden prüfte er seinen Namensvetter im SC-Kasten, den ehemaligen VSK-Schlussmann Björn Müller. „Den Ball hätte ich aber auch gehalten“, wies FC-Trainer Florian Leschnik darauf hin, dass es sich nicht gerade um eine Glanzparade des 35-Jährigen handelte. In der Folgezeit war aber kaum noch etwas von Patrick Müller in der Offensive zu sehen.

Zehn Minuten nach dem Pausentee schickte ihn Schiedsrichter Arber Pllana wegen Nachtretens vorzeitig unter die Dusche. „Damit hat uns Patrick natürlich wieder einmal einen Bärendienst erwiesen“, ärgerte sich Florian Leschnik. Bereits im jüngsten Heimspiel gegen den MTV Soltau (2:5) hatte Müller schließlich Gelb-Rot gesehen. Gut für Hagen war, dass kurze Zeit später auch Heeslingens Dominik Bremer vom Platz flog.

Die Heeslinger gaben zwar den Ton an, erspielten sich aber zunächst ebenfalls kaum zwingende Torchancen. Nach der vergebenen Möglichkeit von Patrick Müller scheiterte Heeslingens Oliver Gerken im Gegenzug am Pfosten. Für das Führungstor musste aber schon eine Standardsituation herhalten. Kevin Rehling verlängerte einen Freistoß zum 1:0 über die Linie. „Da stimmte die Zuordnung bei uns nicht. Wir laden unsere Gegner derzeit zum Toreschießen ein“, ließ Florian Leschnik wissen. Er beklagte insgesamt erneut zu viele individuelle Fehler in seiner Mannschaft. „Ich weiß auch nicht, was da immer in den Köpfen meiner Spieler vorgeht. Gegen diese krassen Fehler können wir auf jeden Fall nicht anarbeiten“, sagte Leschnik.

FC-Keeper Yannick Becker bewahrte seine Farben aber mit ein paar guten Paraden vor einem vorzeitigen Aus. „Wir mussten sogar noch froh sein, dass unser Gegner unsere Fehler nicht besser ausgenutzt hat“, so Florian Leschnik. So dauerte es bis zur 89. Minute, ehe der gerade erst eingewechselte Daniel Grimm den Sack per Konter mit dem 2:0 zumachte.

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