VSK-A-Junioren lassen FT Braunschweig ins Spiel kommen und kassieren noch drei Gegentore Nach 4:0-Pausenvorsprung noch gezittert

Osterholz-Scharmbeck. Welch Potenzial in ihnen steckt, zeigten die Fußball-A-Junioren des VSK Osterholz-Scharmbeck eine Halbzeit lang gegen den Tabellendritten der Niedersachsenliga, FT Braunschweig. 4:0 führten sie da, hatten Spiel und Gegner im Griff, spielten einfach "sensationell gut" (Trainer Andreas Grote), um am Ende beim 4:3 noch froh zu sein, nicht ein durchaus mögliches Unentschieden kassiert zu haben. Es ging gerade noch einmal gut, drei Punkte waren verbucht.
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Von Thomas Müller

Osterholz-Scharmbeck. Welch Potenzial in ihnen steckt, zeigten die Fußball-A-Junioren des VSK Osterholz-Scharmbeck eine Halbzeit lang gegen den Tabellendritten der Niedersachsenliga, FT Braunschweig. 4:0 führten sie da, hatten Spiel und Gegner im Griff, spielten einfach "sensationell gut" (Trainer Andreas Grote), um am Ende beim 4:3 noch froh zu sein, nicht ein durchaus mögliches Unentschieden kassiert zu haben. Es ging gerade noch einmal gut, drei Punkte waren verbucht.

Was war passiert, dass der Coach trotz des verdienten Sieges hinterher alles andere als zufrieden war? Die hohe Pausenführung hatte die VSK-Junioren vergessen lassen, was sie im ersten Durchgang so stark gemacht hatte. Die taktische Disziplin war über den Haufen geworfen. Zunächst jedoch hatten sie alles richtig gemacht. Jonas Piepenbrink und Marc-Lennard Uhlhorn, die beiden Innenverteidiger, ließen nichts anbrennen, räumten energisch ab. So konnte auch ein geordneter Aufbau stattfinden. Nach der Balleroberung schnell durchs Mittelfeld in die Spitze gespielt - so bekamen die Angreifer das richtige Futter, um viermal zuzuschlagen: Lukas Höler (13.) und dreimal Mark Holler (15., 21., 30.). Der Hattrick-Schütze stand immer goldrichtig, verwandelte eiskalt.

Trainer Grote musste bei seiner Pausenansprache geahnt haben, dass es fast zu gut gelaufen war. Und an den Reaktionen seiner Schützlinge konnte er ablesen, dass sie die Aufgabe auf die leichte Schulter nahmen. Trotz Grotes klaren Anweisung, weiter taktisch diszipliniert, aber tiefer zu stehen, spielten die VSK-A-Junioren viel zu offensiv nach vorn. Das verschaffte den Braunschweigern genau die Räume, um noch dreimal zuzuschlagen.

Weil das Mittelfeld der Gastgeber zu wenig nach hinten arbeitete, konnte der Gegner viel zu leicht seine Bälle in die Spitze platzieren, wo die Abnehmer mehrfach frei zum Abschluss kamen.

Mit einem Doppelschlag (51., 58.) kurz nach Wiederbeginn sowie in der 81. Minute brachten die Gäste den scheinbar sicheren Sieger ins Wanken. "Das Spiel stand auf Messers Schneide", fasst Coach Grote zusammen und ergänzte noch: "Ich hoffe auf einen heilsamen Lerneffekt."

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