Holtum ohne Heike Wahlers gestartet Nach 5:2-Führung noch 5:8 verloren

Holtum (Geest). Mit einer5:8-Niederlage beim ESV Lüneburg hat für die Tischtennisspielerinnen des TSV Holtum (Geest) die Saison in der Verbandsliga Nord begonnen. Die Gäste aus dem Landkreis Verden konnten sich eine 5:2-Führung erkämpfen, doch nach der 2:3-Niederlage Susanne Hoßfelds gegen Ursula Krüger schien auch bei den Mannschaftskameradinnen der Bremer Linkshänderin das Selbstbewusstsein angekratzt zu sein. Alle fünf folgenden Begegnungen gingen an die Heimmannschaft.
06.09.2011, 05:00
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Von Michael Schön

Holtum (Geest). Mit einer5:8-Niederlage beim ESV Lüneburg hat für die Tischtennisspielerinnen des TSV Holtum (Geest) die Saison in der Verbandsliga Nord begonnen. Die Gäste aus dem Landkreis Verden konnten sich eine 5:2-Führung erkämpfen, doch nach der 2:3-Niederlage Susanne Hoßfelds gegen Ursula Krüger schien auch bei den Mannschaftskameradinnen der Bremer Linkshänderin das Selbstbewusstsein angekratzt zu sein. Alle fünf folgenden Begegnungen gingen an die Heimmannschaft.

Es war das Schlüsselspiel dieser Begegnung, das Susanne Hoßfeld nach einer 2:0-Satzführung aus der Hand gab. "Irgendwie hat ihr die Kraft gefehlt", glaubte Heike Wahlers. Die Holtumer Spitzenspielerin selbst konnte wegen weiter anhaltender Achillessehnenbeschwerden nicht ins Geschehen eingreifen, sodass die erst 17-jährige Kirsten Bleckwedel, Neuzugang aus Kirchwalsede, von Position zwei auf eins aufrückte und sich mit einem im vierten Satz (12:10) erkämpften Sieg gegen die Lüneburger Nummer eins, Sabine Eichhorst, einen guten Punktspiel-Einstand bei ihrem neuen Verein verschaffte.

"Kirsten hat trotz ihrer geringen Erfahrung mit ihrem kompromisslosen Vorhand-Angriffsspiel und ihrem guten Auschlag zeigen können, dass sie in der Verbandsliga mithalten kann", zeigte sich Heike Wahlers angetan vom Debüt der Kirchwalsederin, die sich aber noch nicht auf jeden Spielerinnentyp einstellen kann. Gegen Lüneburg behagten ihr die die von Ursula Krüger mit verschiedenen Noppenbelägen retournierten Bälle überhaupt nicht - weder im Doppel, das sie an der Seite Susanne Hoßfelds absolvierte, noch im Einzel, das deutlich mit 3:0 an die erfahrene Salzstädterin ging.

Nach der Punkteteilung in den Doppeln und dem "Break" Krügers in der ansonsten von den Holtumerinnen dominierten ersten Runde mit den Kreuz-Duellen avancierte die Lüneburger Nummer zwei endgültig zur Matchwinnerin, als sie Susanne Hoßfeld nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 in die Schranken wies.

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