Arster Handballerinnen unterliegen 32:35 Nach der Pause Faden verloren

Bremen. „Wenn wir im Heimspiel 32 Tore erzielen, müssen wir auch gewinnen“, zeigte sich Harald Logemann nach der 32:35 (15:16)-Niederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga in eigener Halle gegen Tabellenführer TSV Intschede enttäuscht. Den Ausschlag für die unnötige Niederlage habe die TuS-Abwehr gegeben, „weil uns mit Beginn der zweiten Hälfte der Zugriff fehlte“, erläuterte der Trainer.
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Von Christian Markwort

Bremen. „Wenn wir im Heimspiel 32 Tore erzielen, müssen wir auch gewinnen“, zeigte sich Harald Logemann nach der 32:35 (15:16)-Niederlage des TuS Komet Arsten in der Handball-Landesliga in eigener Halle gegen Tabellenführer TSV Intschede enttäuscht. Den Ausschlag für die unnötige Niederlage habe die TuS-Abwehr gegeben, „weil uns mit Beginn der zweiten Hälfte der Zugriff fehlte“, erläuterte der Trainer.

Dabei begann die Partie vielversprechend, nach wenigen Minuten führte das Team um seine beste Werferin Ilka Brockhoff (acht Tore/drei Siebenmeter) mit 5:1 (siebte Spielminute), um den Vorsprung nur wenig später auf 6:2 auszubauen (10.). Dann allerdings stellten die Gäste unter Beweis, dass sie das Tableau zu Recht anführen. Besonders Angreiferin Michele-Romina Dahlenberg (11/2) präsentierte sich als Torgarantin – woraufhin sich Logemann gezwungen sah, seine Defensive neu zu justieren. „Wir haben uns in den Eins-gegen-eins-Situationen nicht clever verhalten und unsere Torfrauen alleine gelassen.“

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten egalisierten die Gäste den Vorsprung, anschließend wog die Begegnung hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft hätte absetzen können. Nach dem 20:20-Ausgleich durch Jennifer Meierhöfer (37.) erzielte Arsten knapp zehn Minuten lang lediglich einen Treffer, wodurch sich die Gäste auf 27:21 absetzen konnten (47.) – für Harald Logemann die entscheidende Phase, „weil wir in der Offensive zu ungeduldig abgeschlossen haben, anstatt auf die richtige Gelegenheit zu warten“. Bei den Gästen lief deutlich mehr zusammen, sowohl defensiv als auch im Angriff präsentierte sich der Tabellenführer aggressiv und profitierte in der Schlussphase von der Hinausstellung der erfahrenen Arsterin Christin Lange, die nach der dritten Zeitstrafe vom Parkett musste (54.). „Danach war das Spiel verloren“, verdeutlichte Logemann, der die Halle nach der Schlusssirene sichtlich enttäuscht verließ.

TuS Komet Arsten: Rieger, Malin Kahle; Sommer, Gatzka, Molzahn, Groen (1), Müller (1), Segieth (2), Lange (2), Meierhöfer (3), C. Meyer (4), J. Meyer (5), Jarzembowski (6), Brockhoff (8/3).

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