TSV Dauelsen setzt sich in Vorrundengruppe 4 durch / Bassens Reserve enttäuscht auf ganzer Linie Nach fünfjähriger Pause wieder zum Endturnier

Achim. Fünf Jahre musste der TSV Dauelsen warten, ehe er sich wieder für die Endrunde der Verdener Hallen-Kreismeisterschaften qualifizierte. Nach dem Sieg in der Vorrundengruppe 4 hat es der Tabellenletzte der Fußball-Kreisliga nun selbst in der Hand, den Titel zu gewinnen, den er 1987 bei der ersten Auflage gewann und sich 1991 zum zweiten Male - mit seinem damaligen Reserveteam - sicherte.
21.12.2010, 05:00
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Von Andreas Ballscheidt

Achim. Fünf Jahre musste der TSV Dauelsen warten, ehe er sich wieder für die Endrunde der Verdener Hallen-Kreismeisterschaften qualifizierte. Nach dem Sieg in der Vorrundengruppe 4 hat es der Tabellenletzte der Fußball-Kreisliga nun selbst in der Hand, den Titel zu gewinnen, den er 1987 bei der ersten Auflage gewann und sich 1991 zum zweiten Male - mit seinem damaligen Reserveteam - sicherte.

Einfach wurde es den Männern von Trainer Jason Flaherty in der Achimer Gymnasiumhalle aber nicht gemacht. Die Blaugelben mussten bis zum letzten Spiel zittern, ehe ihnen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen war. Den entscheidenden Punkt sicherte Sören Hohl, als er gegen den SV Holtebüttel zum 1:0 traf. Das Team aus der 1. Kreisklasse erzielte nur noch durch Hannes Silber das 1:1. "Wir freuen uns auf das Endturnier", strahlte Dauelsens Angreifer Stephan Marwedel.

Knapp scheiterte die Ottersberger Dritte. Das Team von Stefan Hennings zeigte zwar technisch starken Fußball auf dem stumpfen Hallenboden, verstand es aber nicht, seine Torchancen zu nutzen. So langte es für das Wümme-Team auf Grund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Dauelsen nur zum zweiten Rang.

Den Weg ins Endspiel versperrte letztlich der TSV Otterstedt dem Hennings-Team, der im Gemeindederby kurz vor Schluss durch ein Tor von Matthias Mahnken zum 1:1 kam. "Meine Mannschaft hat nicht das gezeigt, was sie kann. Verärgert bin ich darüber, dass wir oft zu undiszipliniert waren und uns gleich vier Zeitstrafen einhandelten", so Jörg Oeßelmann. Der Otterstedter Coach durfte nicht einmal bei dem 1:0-Erfolg seines Teams gegen Holtebüttel zufrieden sein. Das Tor gegen den sehr gut kämpfenden SVH resultierte aus einem unglücklichen Eigentor, das Jochen Schoke in letzter Minute unterlief.

Äußerst enttäuscht fuhren die Spieler des TSV Bassen II nach Hause. Der Mannschaft von Trainer Holger Wutzke gelang so gut wie nichts, so dass sie abgeschlagen mit nur einem Zähler auf dem Konto hinter Holtebüttel den letzten Rang in der Gruppe belegte.

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