Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum

Nach Schröders Verletzung geht nichts mehr

Delmenhorst. Während ihres Heimspieltags haben die Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum am Sonnabend einen Sieg und eine Niederlage verbucht.
04.11.2013, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Gerhard Göldenitz

Während ihres Heimspieltags haben die Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum am Sonnabend einen Sieg und eine Niederlage verbucht. Da Bremen 1860 II nicht angetreten ist, gewannen die Gastgeber die erste Partie kampflos mit 3:0, mussten sich danach aber mit 1:3 gegen den TV Bremen-Walle 1875 geschlagen geben.

Nicht gespielt und doch gewonnen: Mit einem kampflosen 3:0-Sieg gegen Bremen 1860 II sind die Verbandsliga-Volleyballer der VG Delmenhorst-Stenum am Sonnabend in ihren Heimspieltag gestartet. Da der Gegner nicht angetreten war, gingen die Punkte kampflos an die Gastgeber. „Die Bremer haben Personalprobleme als Grund für die Absage angegeben“, sagte Delmenhorsts Trainerin Susanne Schalk. Im einzigen Spiel des Tages kassierten die Hausherren dann eine Niederlage: 1:3 (21:25, 19:25, 25:17, 20:25) hieß es am Ende gegen den TV Bremen Walle 1875.

Trainerin Susanne Schalk stand der komplette Kader zur Verfügung, der entsprechend ausgeruht ins Spiel gegen Walle gehen konnte. In den Reihen der Bremer steht in Arne Drews ein Ex-Delmenhorster – für entsprechende Motivation war bei den Gastgebern also ebenfalls gesorgt. Zu Beginn führte das Schalk-Team schnell mit 5:0 und zog in der Folge auf 14:7 davon. Viele gute Szenen im Angriff sowie taktisch kluge Aufschläge stellten die Gäste vor große Probleme. „In dieser Phase hätten wir bei eigenem Aufschlag eigentlich immer punkten müssen, dann wäre der Satz entschieden gewesen“, haderte die Trainerin, deren Mannschaft plötzlich aus dem Rhythmus geriet.

Walle kam immer näher heran und nutzte die Unzulänglichkeiten im Spiel der Delmenhorster dazu, den Satz tatsächlich noch zu drehen – 25:21. Auch danach waren die Gäste das intelligentere Team. Die Hausherren brachten zwar die eigenen Annahmen passabel nach vorne, doch die Pässe von Zuspieler Aaron Bode nutzte der Angriff nicht, um zu punkten. Ein ums andere Mal landeten die Bälle im gegnerischen Block oder im Aus. Auch der Wechsel von Matthias Sander zu Florian Süßmuth brachte nicht die erhoffte Entlastung, und Walle erhöhte durch ein 25:19 auf 2:0 nach Sätzen. Erst nach einer Standpauke von Susanne Schalk lief es im dritten Abschnitt wieder besser für die Delmenhorster. Vor allem den groß gewachsenen Mittelangreifer der Gäste hatte das Team nun besser im Griff. Neben dem präsenten Block wurde auch das Angriffsspiel der Hausherren druckvoller. „Wir haben uns zurück ins Spiel gekämpft“, betonte Schalk, deren Team den Durchgang mit 25:17 gewann und somit auf 1:2 verkürzte. Als es dann im vierten Satz beim Stand von 10:5 für die Gastgeber schon danach aussah, als sollte es in den Tiebreak gehen, brachte eine Knöchel-Verletzung von Björn Schröder die Delmenhorster aus dem Konzept. Fünf Angaben in Serie landeten im Aus oder im Netz, und Walle zog davon.

Für Susanne Schalk war die Niederlage mehr als bitter: „Wir hätten das Spiel gewinnen können, wenn die Verletzung von Björn nicht gewesen wäre.“ In der Tabelle belegen die Delmenhorster immer noch den zweiten Platz. Nächster Gegner ist am Sonnabend das Auswahlteam des Bremer Volleyballverbandes.

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