SV Komet Pennigbüttel rechnet mit schwerer Saison / Trainer Sander arbeitet an besserer Defensive Nach vier Jahren wieder auf Bezirksebene

Pennigbüttel. Nach dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga in der Saison 2006/07 hat der SV Komet Pennigbüttel als Kreisligameister jetzt den Sprung zurück auf die Bezirksebene geschafft. "Das ist neben der spielerischen Leistung der Mannschaft auch ein Erfolg der tollen Kameradschaft in unserer Truppe", freut sich Trainer Jens Sander, der die Mannschaft nach dem Abstieg übernahm und kontinuierlich auf das Ziel Wiederaufstieg vorbereitete.
02.08.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Kurt Erler

Pennigbüttel. Nach dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga in der Saison 2006/07 hat der SV Komet Pennigbüttel als Kreisligameister jetzt den Sprung zurück auf die Bezirksebene geschafft. "Das ist neben der spielerischen Leistung der Mannschaft auch ein Erfolg der tollen Kameradschaft in unserer Truppe", freut sich Trainer Jens Sander, der die Mannschaft nach dem Abstieg übernahm und kontinuierlich auf das Ziel Wiederaufstieg vorbereitete.

Viele sehen die Kometen als designierten Absteiger, gerade diese Tatsache wollen sich die Akteure von Jens Sander zunutze machen und für einige Überraschungen während der Saison sorgen. Bei dem Aufgebot, das dem Trainer zur Verfügung steht, ist das durchaus realistisch. Erfahrene Akteure wie Tobias Dohr, Spielführer Andreas Krohn, Dennis Damberg und Arne Jordt bilden das Gerüst der Kometen. Dass die Lila-Weißen keine Abgänge zu verzeichnen haben, unterstreicht nach Ansicht ihres Trainers die gute Moral, die in der Truppe steckt. Mit Benedikt Reckemeyer vom ATSV Scharmbeckstotel hat sich der SV Pennigbüttel noch einen starken Linksfüßler an Land gezogen. Stefan Hobbie steht seiner Mannschaft, bedingt durch ein Sportstudium in Köln, nur in den Semesterferien und kurzfristig mal an Wochenenden zur Verfügung. Das gleiche gilt für seinen Bruder Christian. Torsten Krohn übernimmt das Amt des Betreuers, will aber bei Not am Mann auch seine Fußballschuhe schnüren.

Im Moment liegt der Schwerpunkt im Training auf einer gut funktionierenden Abwehr, nach 51 Gegentoren in der abgelaufenen Kreisligasaison ist das nicht verwunderlich. Trainer Jens Sander meinte: "In der Bezirksliga werden unsere Fehler im Defensivverhalten noch konsequenter bestraft als in der Kreisliga. Da gilt es, den Hebel anzusetzen." Man solle allerdings auch nicht vergessen, dass seine Elf 120 Treffer erzielt habe, ergänzte der Coach.

Vor allem hofft das Team auf einen guten Start in die neue Saison. Dass es schwer wird, darüber ist man sich einig. Warten doch in den ersten drei Spielen die zweiten Mannschaften von Rotenburg, Ottersberg und des VSK auf die Truppe von Jens Sander. In diesen Spielen wird sich der Aufsteiger gleich beweisen müssen. Mit den Ergebnissen in den Vorbereitungsspielen war Sander im Großen und Ganzen zufrieden. "Wenn auch noch nicht alles rund lief, so haben doch alle Akteure mitgezogen und sich bemüht, die Vorgaben umzusetzen", konstatierte Sander. Wenn der SV Komet Pennigbüttel seine Möglichkeiten ausschöpfe und sich auch nach Niederlagen wieder aufrichte, könne die Mannschaft eine Bereicherung für die Bezirksliga werden. Sander muss nur noch seine erste Elf finden: Bei einem Kader von 26 Spielern sicher keine leichte Aufgabe.

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