TSV Achim und TSV Bierden Nachbarn kämpfen um ihre Bezirksliga-Chance

Achim. Dank einer beeindruckenden Rückserie mit neun Siegen in elf Spielen hat der Vizemeister der Fußball-Kreisliga Verden,TSV Bierden, am Sonnabend (16 Uhr) die Chance, zum zweiten Male in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufzusteigen.
08.06.2012, 05:00
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Von Andreas Ballscheidt

Achim. Dank einer beeindruckenden Rückserie mit neun Siegen in elf Spielen hat der Vizemeister der Fußball-Kreisliga Verden,TSV Bierden, am Sonnabend (16 Uhr) die Chance, zum zweiten Male in seiner Vereinsgeschichte in die Bezirksliga aufzusteigen. Das Team von Thomas Krüger muss dazu zunächst im Relegationsspiel auf dem Sportplatz in Tarmstedt den Stadtrivalen TSV Achim bezwingen, der sich als Tabellen-Dreizehnter der Bezirksliga für diese Partie qualifizierte. [GRUNDTEXT][AUTOR]

Dem Gewinner des morgigen Fußball-Relegationsspiels zwischen dem Bezirksligisten TSV Achim und dem Krerisliga-Vizemeister TSV Bierden steht noch eine zweite Hürde bevor. Er muss am Sonnabend, 16. Juni (16 Uhr), noch den Gewinner des zweiten Relegationsspiels zwischen dem SV Barisspor Osterholz und dem SV Ippensen (Kreis Rotenburg) bezwingen. Spielort der entscheidenden Begegnung ist der Sportplatz in Seebergen (Kreis Osterholz). Setzt sich allerdings der FC Worpswede als Vizemeister der Bezirksliga 3 Lüneburg in seiner Relegation zur Landesliga durch, dann würden die Sieger der beiden Relegationsspiele davon profitieren und nach derzeitigem Stand ohne weiteres Entscheidungsspiel aufsteigen.

Vor einem Jahr als Kreisligameister aufgestiegen, ging es beim TSV Achim in der Rückrunde der Bezirksliga stetig bergab. Das Team feierte nur noch einen Erfolg – gegen das Schlusslicht SVV Hülsen (4:0). Rein sportlich betrachtet, hat der TSV Achim die Relegation verfehlt. Erst als der VSK Osterholz-Scharmbeck seine Reserve zurückzog, öffnete sich für das Team von Ziegler die Hintertür, durch die bei einem Sieg im Tarmstedter Relegationsspiel gegen den TSV Bierden der Weg zurück in die Bezirksliga führen würde.

"Wir haben es der Fairness des VSK zu verdanken, dass wir diese Chance haben. Nun wollen wir gegen Bierden den Grundstein für eine weitere Serie in der Bezirksliga legen", sagt Ziegler, der dem Verein in der kommenden Saison als Trainer nicht mehr zur Verfügung steht. "Ich will Achim nicht als Absteiger verlassen. Allein schon deshalb hoffe ich, dass das Team alles gibt, um den letzten Strohhalm zu ergreifen."

Korb von Denzel

Dem TSV Achim steht in Tarmstedt die Elf zur Verfügung, mit der zuletzt ein 2:2 beim TuS Heeslingen II erreicht wurde. Ziegler wird selbst seine Fußballstiefel schnüren, sich aber zunächst auf die Bank setzen. Sein Sportzeug bringt auch Robert Smerczek mit. Offensivmann Smerczek, der sich am dritten Spieltag gegen TSV Dörverden einen Kreuzbandriss zuzog, ist indes noch längst nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. "Smerczek könnte als Joker kommen. Seine Spezialitäten sind bekanntlich Standardsituationen", hofft Ziegler, der gern auch Sebastian Denzel aus den Altherren dabei hätte.

Aber Denzel hat bereits signalisiert, dass er aus privaten Gründen nicht zur Verfügung steht. Wieder mit im Achimer Aufgebot wird Hüseyin Tuncel sein. Der Abwehrmann ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt. Wer Zieglers Traineramt im nächsten Jahr übernimmt, steht noch nicht fest. Im Gespräch ist Abdu Nasraoglu, der bekanntlich überraschend beim TSV Uesen seinen Hut nehmen musste.

Bierdens Coach Krüger will die Gelegeneheit beim Schopf packen und mit dem Team den zweiten Aufstieg erreichen. Vor zehn Jahren stiegen die Bierdener in die damalige Bezirkslasse 3 auf, mussten aber nach nur einer Saison wieder in die Kreisliga zurück. "Wir haben zuletzt acht Mal in Folge gewonnen und dabei viel Selbstvertrauen getankt. Achim spielte eine Klasse höher, so dass ich die Chancen bei 50:50 sehe." Bis auf Dennis Falk, der einen Kreuzbandriss erlitten hat, kann Krüger sein Erfolgsteam aufbieten. Für ihn und auch Ziegler ist die Tatsache, dass die Partie in Tarmstedt ausgetragen wird, nicht ganz verständlich. Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski hatte sich um einen Platz im Kreis Verden bemüht, jedoch ohne Erfolg, so dass nun Tarmstedt Spielort ist.

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