Insgesamt agieren die Basketballer der MSG Sulingen/Syke gegen CVJM Hannover sehr souverän – 72:57 Nachlässigkeiten fallen kaum ins Gewicht

Syke.„Na, diesmal war es nicht so spannend, oder?“, schmunzelte Dejan Stojanovski nach dem Spiel. Der Trainer des Basketball-Bezirksoberligisten MSG Sulingen/Syke spielte damit auf den Krimi der Vorwoche an, als die Syker mit nur einem Korb Vorsprung gewonnen hatten.
25.09.2013, 00:00
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Von Karsten Bödeker

„Na, diesmal war es nicht so spannend, oder?“, schmunzelte Dejan Stojanovski nach dem Spiel. Der Trainer des Basketball-Bezirksoberligisten MSG Sulingen/Syke spielte damit auf den Krimi der Vorwoche an, als die Syker mit nur einem Korb Vorsprung gewonnen hatten.

Diesmal war es anders, gegen die Zweitvertretung von CVJM Hannover gab es in heimischer Halle einen 72:57 (35:29)-Erfolg. Souverän, problemlos und nahezu ohne große Spannung. Zwar zitterten einige der 40 Zuschauer, als der Vorsprung zum Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Viertels Punkt für Punkt schwand und binnen weniger Minuten statt 13 nur noch vier Zähler betrug.

Doch zwei Mal waren es kleine aber wichtige Szenen, die die Syker wieder ins Spiel brachten. Zunächst die Phase um die 25. Spielminute herum: Syke war im Angriff zu fahrig, es gab keine Anspielstationen, so dass Janis Neufeld gekonnt, aber letztlich brotlos durch den Kreis der Hannoveraner kurvte. Die Gastgeber verloren prompt den Ball, doch Neufeld eroberte ihn zurück, um dann mit einem Dreipunktewurf das 45:38 zu erzielen.

Die Entscheidung fiel dann auf ähnliche Weise, als sich Sven Lehmann nach einem Leichtsinnsfehler den Ball mit einem beherzten Sprint in die Abwehr wiederholte und ebenfalls per Dreier zum 65:53 traf. Davon erholte sich der CVJM nicht mehr, Raik Dräger blieb der finale Syker Treffer vorbehalten, es war der letzte von insgesamt zwölf Syker Dreipunktetreffern.

„Wir können werfen, und das haben wir heute gezeigt“, freute sich Stojanovski. Elf Akteure setzte der Coach ein, wobei auch die Youngster zum Zuge kamen und in einigen Szenen erstaunlich abgezockt agierten. So spielte der 20-jährige Raik Dräger als Center unterm Korb in einigen Szenen abgebrüht wie ein Routinier. Und der noch jüngere Pawel Dabkowsky passte während eines Sprungwurfs den Ball mal so eben per Rückhand hinter dem Körper zum Mitspieler.

Aber Syke zeigte eben auch Nachlässigkeiten, die Stojanovski gar nicht passten. Vermutlich nur die Pausensirene rettete die zuvor so souveränen Syker vor größerem Unheil, als binnen 80 Sekunden ein 35:22-Vorsprung auf 35:29 geschmolzen war. „Wir hatten da nachgelassen, aber ich habe meinen Spielern gesagt, dass es keinen Grund gibt, sich zu schonen.“

Über die kompletten 40 Minuten betrachtet war die Leistung der Syker in Ordnung, auch von diversen korrigierten Schiedsrichter-Entscheidungen ließ sich das Team nicht aus der Fassung bringen.

SG Syke: Neufeld (17 Punkte), Lehmann (16), Dräger (13), Augsburger (10), Weseloh (9), Bärwald, Dabkowsky (4), Baal (3), Kruslin, Stehr, Hawellek.

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