Schach-DM: Weidenhöfers erste Erfolge Nervosität überwunden

Willingen/Varrel. Max Weidenhöfer vom TuS Varrel hat im sauerländischen Willingen bei der Deutschen Meisterschaft im Schach in seiner Altersklasse U12 nach anfänglichen Rückschlägen die ersten Erfolgserlebnisse gefeiert. Am Mittwoch belegte er nach seiner sechsten Partie mit zwei Siegen, drei Niederlagen und einem Remis Rang 48 unter den insgesamt 56 Teilnehmern.
08.06.2017, 00:00
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Von Niklas Golitschek

Willingen/Varrel. Max Weidenhöfer vom TuS Varrel hat im sauerländischen Willingen bei der Deutschen Meisterschaft im Schach in seiner Altersklasse U12 nach anfänglichen Rückschlägen die ersten Erfolgserlebnisse gefeiert. Am Mittwoch belegte er nach seiner sechsten Partie mit zwei Siegen, drei Niederlagen und einem Remis Rang 48 unter den insgesamt 56 Teilnehmern.

Allerdings verlief der Start für das Schachtalent des TuS Varrel nicht wie erhofft. Seine ersten drei Partien gegen Jonas Eilenberg (Schachpinguine Berlin), Keyvan Farokhi (SK Doppelbauer Kiel) und Laurin Haufe (BSG Grün-Weiß Leipzig) gab er allesamt ab. „Max war anfangs schon etwas enttäuscht, er hatte sich mehr erhofft“, berichtete Dennis Webner, Weidenhöfers Privattrainer und Jugendkoordinator des TuS Varrel. Besonders in den ersten beiden Runden sei sein Schützling sehr nervös gewesen. „Die Atmosphäre ist eine andere als bei Schul- oder Heimturnieren. Bei uns ist Max das Aushängeschild, bei der DM einer unter vielen. Er hat sich von der allgemeinen Nervosität anstecken lassen und teils einstudierte Anfangszüge vertauscht und sich dadurch in eine schlechte Ausgangslage gebracht. Die Konkurrenz ist hart, man kann frühe Fehler nicht immer ausgleichen“, sagte Webner.

Als Max Weidenhöfer erkannt habe, dass er nicht mehr um Medaillenplätze mitspielen würde, sei er schließlich entspannter in seine folgenden Partien gegangen. In Runde vier freute er sich dann über dann sein erstes Erfolgserlebnis: den Sieg über Minh Dat Tran (SC Agon Neumünster) nach 40 Zügen. „Bei den Deutschen Meisterschaften kann man an Niederlagen wachsen und es in der nächsten Runde sofort besser machen“, sagte Webner, der sich optimistisch zeigte, dass Max noch ein paar Punkte mitnimmt. „Er wird nicht hochgelost und bekommt daher keine übermächtigen Gegner. Er kann gegen jeden gewinnen, wenn er eine gute Leistung bringt, er kann aber auch verlieren. Ich bin da guter Dinge“, sagte Webner optimistisch.

Für das Schach-Talent folgte zwar noch eine ärgerliche Niederlage gegen Jan Stillbauer (SK Mannheim-Lindenhof), gegen Antoni Kühn (SC Fischbach) fuhr er dafür seinen zweiten Sieg bei diesen Meisterschaften ein und kam zuletzt gegen den eingangs einen Platz schlechter gesetzten David Rashba zu einem Remis.

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