Eisbären Bremerhaven

Neuanfang in der zweiten Liga

Nachdem die Eisbären Bremerhaven aus der Basketball Bundesliga abgestiegen sind, wollen sie nun den Neuaufbau in der ProA. Noch hat der Klub keinen Kader zusammen, doch Trainer Mai verlängerte um drei Jahre.
01.08.2019, 21:28
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Neuanfang in der zweiten Liga
Von Olaf Dorow
Neuanfang in der zweiten Liga

In der zweiten Basketball Bundesliga wollen die Eisbären Bremerhaven der Neuaufbau schaffen.

Sven Peter (hansepixx.de)

Das Stichwort heißt Rebuilding Prozess. Michael Mai ist ein Amerikaner, darum darf ein bisschen Denglisch ja wohl erlaubt sein, wenn er erklärt, worum es geht. Es geht darum, dass die Eisbären Bremerhaven einen Neuaufbau in der ProA genannten zweiten Basketball-Bundesliga hinlegen wollen, der durchaus längerfristig angelegt ist. Die Eisbären waren im Frühjahr aus der Bundesliga herausgefallen, erst aus wirtschaftlichen, dann aus sportlichen Gründen. Lange stand nicht fest, ob es einen Neuaufbau in der zweiten Liga überhaupt geben soll.

Vor anderthalb Wochen gab die städtische Gesellschaft „Erlebnis Bremerhaven“ als Hauptgeldgeber 320.000 Euro frei – und ebnete den Weg in eine sportliche Zukunft. Wie geplant wird die Zusammenarbeit mit Michael Mai als Trainer fortgesetzt, für drei Jahre, wie die Eisbären in einer Pressemitteilung mitteilen. Darin wird auch die Zuversicht ausgedrückt, dass der neue alte Trainer bald neue Spieler haben wird. Im Unterschied zur ProA-Konkurrenz hat Bremerhaven, wegen der lange ungewissen Situation, noch keinen Kader für die Ende September beginnende Saison. Noch in dieser Woche, so verkündet es die Klubmitteilung, soll eine erste Neuverpflichtung bekannt gegeben werden.

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Anders als in der vergangenen Saison soll jetzt in der Hauptsache einer den Kader zusammenstellen, nicht zwei. Vor einem Jahr verpflichtete der neue Gesellschafter und Sportdirektor Dan Panaggio Spieler, mit denen dann Trainer Arne Woltmann zu arbeiten hatte. Ergebnis: Misserfolg auf der ganzen Linie. Vorteil Mai: Er ist ab sofort Trainer und Sportlicher Leiter in Personalunion.

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