Judosparte der TuSG Ritterhude nach zwischenzeitlicher Talsohle wieder auf aufsteigendem Ast

Neubelebung der Jugendabteilung

Ritterhude. Im kommenden Jahr begeht die Judoabteilung der TuSG Ritterhude ihren 50. Geburtstag.
27.07.2015, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Wilhelm Schütte

Im kommenden Jahr begeht die Judoabteilung der TuSG Ritterhude ihren 50. Geburtstag. In diesen vielen Jahren ist die Sparte unter der derzeitigen Leitung von Dirk Hagedorn vor allem durch einen Namen geprägt worden: Bernard Lange. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass in der Jugendabteilung der Sparte in den letzten Jahren eine gewisse Stagnation, ja sogar ein Rückgang, zu verzeichnen war.

Das ist derzeit aber schon wieder Schnee von gestern. Seit dem 24. November des vergangenen Jahres läuft der Neuaufbau der Kinder- und Jugendabteilung unter der Federführung von Bernard Lange (Träger des 6. DAN und Deutscher Judo-Polizeimeister), Übungsleiter Ronald Drews und Judoassistentin Melanie Günther. Unter dem Motto „Rangeln und Raufen machen Spaß“ wird mit inzwischen 30 jungen Menschen jeweils montags und donnerstags von 17.15 bis 19 Uhr fleißig geübt. Das Ziel war klar: Alle wollten den weiß-gelben Judogürtel erringen.

Nun war es kürzlich soweit. Die große Hitze in der Riesturnhalle wurde nur am Rande wahrgenommen, alle wollten unter den Augen der Eltern und der Prüfer Karl-Hermann Lösken und Bernard Lange gut aussehen und den begehrten Gürtel kriegen. Unterstützung fanden die jungen Judoka in der dreieinhalbstündigen Veranstaltung von den Eltern, die mit Kuchen und kalten Getränken fast dafür sorgten, dass der Prüfungstag zu einem Familientag wurde. Zum Abschluss konnten alle Prüflinge ihre ersehnten weiß-gelben Gürtel, ihre Prüfungsurkunde und ihren wichtigen Jugendpass entgegen nehmen.

Karl-Hermann Lösken aus Lilienthal und Abteilungsleiter Dirk Hagedorn (aktueller Teilnehmer in der Deutschen Judo-Kata-Nationalmannschaft) bescheinigten den Teilnehmern eine gute Vorbereitung und Prüfung. Bernard Lange, seit vielen Jahren auch Ausrichter des internationalen Ritterhuder Judo-Hamme-Pokals, dachte vor dem Hintergrund der guten Resonanz schon ein wenig weiter. „Endlich sehen wir wieder Licht am Horizont, auch wieder Ritterhuder Teilnehmer bei dieser Veranstaltung zu erleben“. Über die spätere Teilnahme werde aber erst nach reichlicher Vorbereitung und Überlegung, sowie dem judotechnischen Stand der Teilnehmer entschieden, so der Experte. „Wenn Gemeinschaft in der Sporthalle und auf der Judomatte von Kooperation geprägt sind und nicht von Konkurrenz, geht es den Kindern besser. Sie arbeiten mit anderen zusammen, statt gegen sie, und ihr Selbstwertgefühl hängt nicht davon ab, ob sie bei Meisterschaften einzeln oder in der Mannschaft gewinnen“, so Lange abschließend.

Folgende Judoka haben den weiß-gelben Gurt erhalten: Malik Akcur, Lasse Bertram, Kiran Damian Biskup, Teesko Daasch, Damon Dörwald, Jim Fasmers, Finn Geber, Nelli Geber, Leon Gobel, Ben Jonto Großstück, Marvin Harbusch, Liam Haumersen, Noah Haumersen, Philip Hochschild, Sebastian Kruse, Jan Lummel, Christof Lummel, Gesche Michaelis, Ruben Michaelis, Jan-Luca Müller, Jonas Raschke, Sam Schymanek, Louis Segelken, Maxim Spineul, Moritz Wichmann, Lilli Anne Marshall, Emilia Jo Marshall, Leon Samuel Szamateit, Mika Thase.

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