Weserliga: Gastgeber TuSG Ritterhude siegt mit 15 Hundertstel Zählern Vorsprung vor dem TV Grohn Neue Gesichter im Nachwuchsbereich

Ritterhude. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Gerätturner der Weserliga beim Auftaktvergleich in Ritterhude. Am Ende hatten die Gastgeber von der TuSG beim Mannschaftsvierkampf mit 238,45 Punkten die Nasen vorn. Nur 15 Hundertstel weniger erturnte der Meister der abgelaufenen Serie, TV Grohn. Und auch Bremen 1860 präsentierte sich in der Halle an der Jahnstraße mit 235,70 Zählern stark.
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Von Sabine Lange

Ritterhude. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Gerätturner der Weserliga beim Auftaktvergleich in Ritterhude. Am Ende hatten die Gastgeber von der TuSG beim Mannschaftsvierkampf mit 238,45 Punkten die Nasen vorn. Nur 15 Hundertstel weniger erturnte der Meister der abgelaufenen Serie, TV Grohn. Und auch Bremen 1860 präsentierte sich in der Halle an der Jahnstraße mit 235,70 Zählern stark.

'In dieser Saison gibt es keinen Favoriten. Das spornt an und macht viel mehr Spaß', sagte Staffel-Obmann Wolfgang Koschuch nach dem spannenden Kräftemessen. Erfreulich viele Sportler fanden sich zum Wettstreit am Boden, Barren, Reck und beim Sprung ein. Vier Vereine schickten sieben Teams ins Rennen. 'Es waren etliche neue Gesichter, vor allem aus dem Nachwuchsbereich zu sehen', begeisterte sich Wolfgang Koschuch.

Der Grohner Trainer musste seine beiden Teams neu formieren, denn in der ersten Mannschaft gab es einen personellen Aderlass. Trotzdem verkaufte sich die Crew teuer. Mit Mirko Pendzich (64,45 Punkte) und Markus Dietl (63,15) stellte der TV Grohn I die Turner mit der stärksten Vierkampfleistung. Die beiden wagten sich als einzige am Boden an die hochkarätige P9 heran. 'Das ist eine komplizierte Übung mit mehreren Akrobatik-Bahnen, in denen Salti vorwärts und rückwärts sowie Flick-Flacks geturnt werden', erklärte Wolfgang Koschuch. Dass beim Debüt noch nicht alles klappte, fand der Coach völlig in Ordnung.

Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich die TuSG Ritterhude Platz eins. Dabei hatten die Kampfrichter besonders bei Jan Felix Forster (62,20) und Konrad Mutz (61,20) wenig zu beanstanden. Mit der Tageshöchstnote wurde Niklas Prohn (TV Bremen 1860 I) belohnt. Für seinen Handstandüberschlag über den 1,35 Meter hohen Sprungtisch gab es 17,60 Punkte. Er sammelte für sein Team auch insgesamt die meisten Zähler (61,10). Auf seine Leistungsträger musste der TSV Lesum-Burgdamm verzichten. Ohne Felix Holocher (Studium in Österreich) und den verletzten Julien Krause sprangen nur 212,75 Punkte und Rang sechs heraus. So ließ Lesum auch der TuSG Ritterhude II (212,75) und dem TV Grohn II (217,20) den Vortritt.

'Unsere zweite Mannschaft hat mir sehr gut gefallen. Zum Teil erreichten die Jungs höhere Noten als ihre Vereinskameraden aus der ersten Mannschaft', lobte Wolfgang Koschuch die Nachwuchs-Crew. Die Grohner sind übrigens Gastgeber für den zweiten Weserliga-Vergleich, der am Sonntag, 14. November, ab 10 Uhr in der Halle Am Grohner Schulhof ausgetragen wird.

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