Wieder-Eröffnung der Bowling-Anlage löst Freude bei Vereinen aus Neue Heimat in Sicht

Delmenhorst. Dass in Delmenhorst ab 1.September wieder eine Bowling-Anlage zur Verfügung stehen soll, hat bei den beiden Delmenhorster Bowling-Vereinen für große Erleichterung gesorgt. Seit fast einem Jahr müssen der Atlas Bowling-Club (ABC) und der Bowling-Verein Delmenhorst (BVD) bis nach Bremen oder Wildeshausen fahren, um trainieren zu können. In ihren Ligen gab es für die Clubs in dieser Zeit zudem nur Auswärtsspiele.
02.07.2011, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Neue Heimat in Sicht
Von Christoph Bähr

Delmenhorst. Dass in Delmenhorst ab 1.September wieder eine Bowling-Anlage zur Verfügung stehen soll, hat bei den beiden Delmenhorster Bowling-Vereinen für große Erleichterung gesorgt. Seit fast einem Jahr müssen der Atlas Bowling-Club (ABC) und der Bowling-Verein Delmenhorst (BVD) bis nach Bremen oder Wildeshausen fahren, um trainieren zu können. In ihren Ligen gab es für die Clubs in dieser Zeit zudem nur Auswärtsspiele.

Das soll demnächst anders werden. Der Verein werde sich mit dem neuen Betreiber des Centers "Jute Sports Bowling", Oliver Franz, sicher schnell über die Nutzung der Bahnen einigen, glaubt Olaf Weiß, 2.Vorsitzender des Atlas Bowling-Clubs. Man kennt sich schließlich untereinander: Franz' Söhne Jonas und Fabian sind im ABC aktiv und der neue Betreiber gilt als Freund des Bowlingsports. "Außerdem profitieren beide Seiten davon, wenn Vereinssport in der Anlage stattfindet. Dass das Center wieder öffnet, bedeutet sehr viel für uns. Dann hat die ganze Fahrerei endlich ein Ende", sagt Weiß.

Damit die Bowler des Nachwuchs-Teams regelmäßig trainieren können, setzen sich Weiß, der Vereinsvorsitzende Christian Knospe und die Jugendwartin Tatjana Fritzsch derzeit selbst hinter das Steuer, um die Jugendlichen nach Wildeshausen zu fahren. Zudem verfügt der ABC über fünf Erwachsenenmannschaften, die aktuell in Bremen trainieren. "Wir können nur das Minimal-Training absolvieren. Zusätzliche Termine sind nicht möglich", sagt Weiß. Ligaspiele, die eigentlich in Delmenhorst stattfinden sollten, wurden in der vergangenen Saison in Oldenburg ausgetragen. "Da mussten wir immerhin nicht so weit fahren, aber es ist schon schade, keine Heimstätte zu haben", meint Weiß. Da man die eigenen Bahnen und das dafür verwendete Öl gut kenne, sei bei Wettkämpfen ein gewisser Heimvorteil durchaus erkennbar.

Hoffnungsfroh ist auch Harald Henning, der Vorsitzende des Bowling-Vereins Delmenhorst. "Wir werden uns möglichst bald mit dem neuen Betreiber zusammensetzten", kündigt er an. Auch beim BVD ist Oliver Franz bekannt: Er war Vorsitzender des Vereins. Henning hofft nun, dass sogar schon in der kommenden Saison, die Ende September beginnt, wieder Bowlingspiele in Delmenhorst stattfinden können. "Das sollte von der Planung her noch möglich sein. Die Verantwortlichen müssen sich nur ein Bild vom ordnungsgemäßen Zustand der Halle machen. Der sollte nach einer Modernisierung gegeben sein", sagt der BVD-Vorsitzende.

Die Zeit ohne Bowling-Anlage in Delmenhorst sei schon "sehr aufwendig" gewesen, so Henning. Die zwei Mannschaften des Bowling-Vereins haben während des vergangenen Jahres in Bremen trainiert. Wie der ABC konnten auch sie in dieser Zeit keine Heimspiele austragen. "Die betreffenden Partien wurden auf gegnerische Anlagen verlegt, zum Beispiel nach Wilhelmshaven oder Heidmühle. Dadurch ging uns der Heimvorteil verloren und es entstanden Mehrkosten durch die vielen Fahrten", schildert Harald Henning die Folgen. Lediglich ein Spieltag konnte am Anfang der abgelaufenen Saison noch auf der alten Anlage "Mik's Bowling und Sportsbar" stattfinden. Doch da hätten Service und Qualität bereits zu wünschen übrig gelassen, erinnert sich Henning. Kurz darauf schloss die Anlage und die Delmenhorster Bowler standen ohne Bahn da. "Die Nutzung der zwei Anlagen in Bremen hat zwar hervorragend funktioniert, aber wir sind trotzdem sehr froh, dass wir bald wieder eine richtige Heimstätte in Delmenhorst

haben", blickt Henning in die Zukunft.

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