Basketball-Bundesliga

Neue Hoffnung für die Eisbären

Die Eisbären Bremerhaven sind nicht mehr Schlusslicht der Basketball-Bundesliga. Durch einen 83:75-Erfolg über Bayreuth gaben sie die Rote Laterne an Jena ab. „Die Mannschaft ist wieder da“, sagt Anthony Canty.
31.03.2019, 18:38
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Neue Hoffnung für die Eisbären
Von Frank Büter
Neue Hoffnung für die Eisbären

Armani Moore vertändelte den Ball (Archivbild).

Peter/Hansepixx

Bremerhaven. Die Eisbären Bremerhaven hoffen wieder: Durch einen 83:75 (36:40)-Heimerfolg über medi Bayreuth hat der Basketball-Bundesligist die Rote Laterne an Jena weitergereicht und überdies nach Pluspunkten zum Mitteldeutschen BC aufgeschlossen, der als Tabellen-16. den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. Nach der bitteren Pleite beim direkten Konkurrenten in Crailsheim war es ein überraschender, aber auch dringend notwendiger Sieg gegen den Play-off-Aspiranten aus Bayreuth. Acht Spieltage vor Schluss sind die Eisbären also wieder im Geschäft. Und Geschäftsführer Wolfgang Grube sieht sich zumindest zu diesem Zeitpunkt bestätigt. Der Trainerwechsel (Michael Mai für Dan Panaggio) hat noch mal für frischen Wind gesorgt – und auch für neuen Optimismus. „Fünf Siege sind für uns noch möglich“, hatte der Eisbären-Chef im Halbzeitinterview während des Bayreuth-Spiels gesagt, der erste ist nun unter Dach und Fach.

Auch Eisbären-Spieler Anthony Canty misst dem Trainerwechsel eine große Bedeutung bei. „Man sieht ja wie die Jungs kämpfen und beißen. Die Mannschaft ist wieder da“, sagte der 28-Jährige. „Die Verantwortlichen haben viele Personalentscheidungen getroffen, die jetzt Früchte tragen.“ Eine dieser Entscheidungen war die Nachverpflichtung von Armani Moore, der gegen Bayreuth ein ansprechendes Debüt feierte und in 25:31 Minuten Einsatzzeit auf acht Punkte und drei Assists kam. Für Moore musste übrigens der erst im Januar verpflichtete Darious Moten weichen. Ob der Power Forward in den Planungen für die kommenden Partien eine Rolle spielt, ist noch ungewiss.

Für Eisbären-Coach Michael Mai war „die Verteidigung heute der Schlüssel zum Sieg“. Dabei begannen die Eisbären einmal mehr überaus träge und lagen gegen Ende des ersten Viertels bereits mit 11:26 im Hintertreffen. Doch die Gastgeber fingen sich in der Folge und waren vor 2169 Zuschauern in der heimischen Stadthalle kurz vor der Pause wieder auf Tuchfühlung, als Durrell Summers einen Dreier zum 36:38 traf. „Nach dem ersten Viertel haben wir ohne Kopf und Struktur gespielt“, haderte Bayreuths Headcoach Raoul Korner. Bremerhaven war es Recht. Angetrieben von Chris Warren, mit 16 Punkten, fünf Rebounds und drei Assists bester Eisbären-Spieler, wendeten die Gastgeber das Blatt. Für die Entscheidung sorgte schließlich Neuzugang Moore mit einem Korbleger zum 81:75.

Eisbären Bremerhaven: Warren (16), Turner (16), Benson (15), Summers (11), Moore (8), Breitlauch (6), Bleck (6), Jackson (3), Canty (2), Wimberg.

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