Einweihung noch vor Weihnachten / Bau soll Turnierstandards entsprechen Neue Reithalle für Schönemoor

Der Reitverein Schönemoor baut an der Straße Zur Ollen eine 1750 Quadratmeter große, neue Reithalle. In dieser sollen zukünftig Turniere, Reitunterricht und Parcourspringen – auch für vereinsfremde Reiter – angeboten werden. Bei der Finanzierung wird der Verein von der Gemeinde, dem Kreissportbund und vom Landkreis Oldenburg unterstützt. Noch in diesem Jahr soll der Neubau mit einem „Gänsespringen“ eingeweiht werden.
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Neue Reithalle für Schönemoor
Von Mareike Meyer

Der Reitverein Schönemoor baut an der Straße Zur Ollen eine 1750 Quadratmeter große, neue Reithalle. In dieser sollen zukünftig Turniere, Reitunterricht und Parcourspringen – auch für vereinsfremde Reiter – angeboten werden. Bei der Finanzierung wird der Verein von der Gemeinde, dem Kreissportbund und vom Landkreis Oldenburg unterstützt. Noch in diesem Jahr soll der Neubau mit einem „Gänsespringen“ eingeweiht werden.

Seit fast zehn Jahren gibt es den Reit- und Fahrverein Schönemoor. Nun ist die erste Reithalle zu klein geworden, eine Neue muss her. Wo bisher nur das Fundament steht, sollen schon bald die ersten Turniere stattfinden.

Die neue Reithalle wird eine überdachte Fläche von 1750 Quadratmetern haben und neben einem Geräteraum auch über einen Vorraum verfügen, in dem die Reiter ihre Pferde fertig machen können. Nach Auskunft von Arthur Baumfalk, dem zweiten Vorsitzenden, hat der Verein insgesamt fast 200 Mitglieder, darunter mehr als 100 Jugendliche und Kinder. „Wir bieten momentan 38 Stunden Reitunterricht pro Woche an. Mit der neuen Halle soll das bald mehr werden“, erklärte Baumfalk. Für den turniermäßigen Voltigierunterricht in der kleineren Halle sucht der Verein noch eine Trainerin. „Die alte Halle ist 20 mal 22 Meter groß“, erzählte Baumfalk, „die Neue wird auf einer Fläche von 20 mal 60 Metern bereitbar sein.“ Diese Größe ist Standard für die Turniere, die der Verein in Schönemoor ausrichten möchte. Bisher gab es ein jährlich stattfindendes Turnier mit Dressur- und Springreiten bis Klasse L. „In der Halle können wir zusätzlich zum August auch später im Jahr Turniere ausrichten“, sagte Kristina Kraemer-Stumpp, die Pressewartin des Reitvereins.

Der Neubau ist schon seit über einem Jahr geplant gewesen und wird etwa 350000 Euro kosten. „Das tragen wir nicht alleine. Wir bekommen Zuschüsse von der Gemeinde, dem Kreissportbund und dem Landkreis“, erklärte Baumfalk. Der 66-Jährige wurde vom Verein zum Zuständigen für den Hallenneubau bestimmt, weil er neben Zeit auch die nötige Erfahrung mitbringt. „Ich habe schon einmal eine Halle gebaut, da muss man vieles beachten“, sagte er. Zum Beispiel die Beleuchtung, den Bodenbelag, die Beregnungsanlage oder die Ausgleichspflanzung, also das Pflanzen neuer Bäume als Ausgleich für die bebaute Fläche. „Wir hätten auch einfach etwas bezahlen können, dann hätten wir das nicht machen müssen, aber als Pferdemenschen ist uns die Natur sehr wichtig“, sagte Baumfalk und Kraemer-Stumpp ergänzte: „Reiten ist ja auch eigentlich ein Draußen-Sport.“ Dennoch sei die Halle besonders im Winter von Vorteil. Sie schütze gegen ungemütliches Winterwetter und Dunkelheit. Geplant ist eine LED-Beleuchtung für die neue Halle, die am 4. November auf das Fundament gesetzt werden soll. Ende November soll diese dann stehen. „Wir planen für den 22. Dezember eine Eröffnung in Kombination mit unserer Weihnachtsfeier“, erklärte Baumfalk, „Dazu werden wir vormittags alle Sponsoren aus Politik und Wirtschaft einladen und nachmittags gibt es dann die erste Großveranstaltung – ein ,Gänsespringen’.“ Dabei erhält der Gewinner des Springturniers als Preis eine Weihnachtsgans.

Später soll dann immer sonntags und montags ein Parcoursspringen angeboten werden, an dem auch vereinsfremde Reiter teilnehmen dürfen. „Das ist dann für die, die selbst keinen Parcours oder keine Halle haben und das einmal ausprobieren möchten“, berichtete Baumfalk. Die Einnahmen daraus kommen dem Verein zugute. Der zweite Vorsitzende ist zuversichtlich, den Zeitplan einhalten zu können. „Selbst mit ein oder zwei Tagen Verzögerung werden wir rechtzeitig fertig“, sagte er.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+