Die HSG Phoenix bleibt nach dem Oberliga-Aufstieg ohne Abgang / Sarah Wilkens verstärkt das Team Neue Saison, alte Mannschaft

Twistringen·Bassum. Groß war die Euphorie bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Phoenix, als die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga feststanden. „Wir haben nicht damit gerechnet aufzusteigen, umso schöner ist es jetzt“, findet Trainer Thomas Reinberg.
14.07.2016, 00:00
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Von Niklas Golitschek

Twistringen·Bassum. Groß war die Euphorie bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Phoenix, als die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Oberliga feststanden. „Wir haben nicht damit gerechnet aufzusteigen, umso schöner ist es jetzt“, findet Trainer Thomas Reinberg. Doch in ihrer Euphorie dürfen sich die Spielerinnen nicht ausruhen – denn einfach wird es in der neuen, höheren Spielklasse freilich nicht.

Das weiß auch Thomas Reinberg: „Wir werden uns an mehr Härte und ein höheres Tempo gewöhnen müssen.“ Um sich bestmöglich auf die kommende Saison vorzubereiten, haben die Spielerinnen der HSG Phoenix deshalb Anfang Juni wieder mit lockerem Training angefangen und seit vergangener Woche die Einheiten intensiviert. Die Mannschaft dürfte aber nicht allzu lange brauchen, um sich nach der Pause wieder einzuspielen – Reinberg hat bislang keinen Abgang zu vermelden. Mit Sarah Wilkens begrüßt die HSG dagegen eine neue Spielerin von der HSG Barnstorf/Diepholz, die dort bereits Erfahrung in der Oberliga gesammelt hat. Wilkens spielt vorwiegend auf den Außenpositionen, kann aber auch im Rückraum links auflaufen. Perspektivisch weist Trainer Thomas Reinberg noch auf einige A-Juniorinnen hin, die derzeit das Training mit der ersten Mannschaft absolvieren und als Verstärkung für das Team infrage kommen. „Das muss sich aber in der Vorbereitung jetzt rauskristallisieren“, betont er. Grundsätzlich lautet das Motto nun aber: „Der gleiche Kader, der aufgestiegen ist, darf sich jetzt in der Oberliga beweisen.“

Die kommende Saison betrachtet Thomas Reinberg nach eigenen Angaben als Abenteuer. Schließlich ist die HSG Aufsteiger. „Wir müssen möglichst schnell Fuß fassen“, weiß er. In der Oberliga erwartet er Mannschaften, die deutlich mehr Erfahrung vorzuweisen haben. Der Trainer sieht aber einen entscheidenden Vorteil für die HSG Phoenix: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Er traue seinen Spielerinnen zu, in der Oberliga zu bestehen und die Klasse zu halten. „Sie haben das Zeug dazu, wenn sie sich noch weiterentwickeln“, ist er überzeugt.

Wichtig ist für Thomas Reinberg, dass die Spielerinnen lernen, mit Niederlagen umzugehen – als Mannschaft. Davon hatte es in der gesamten Aufstiegssaison nur zwei gegeben. Die bislang letzte Pleite datiert vom 21. November 2015, als die HSG Phoenix bei Vizemeister HSG Bützfleth/Drochtersen mit 31:35 unterlag. Danach folgten 15 Siege in Folge.

Bevor die HSG Phoenix aber am ersten Spieltag der neuen Saison auf den ATSV Habenhausen trifft, stehen noch einige Vorbereitungsspiele und Trainingseinheiten im Kalender. Gegner sind unter anderem Mannschaften aus Bergen, Oldenburg und Arsten. Reinberg wünscht sich noch zwei weitere Partien, Gegner hat er dafür aber bislang nicht gefunden.

Spielpraxis werden seine Spielerinnen aber bei einem Handballturnier in Diepholz im August sammeln. Dort treten zehn Teams aus der Oberliga und Landesliga, aufgeteilt auf zwei Gruppen, gegeneinander an. Ergebnisse zählen hier noch nicht so viel. „Wir hoffen auf eine verletzungsfreie Vorbereitung“, sagt Reinberg.

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