Gymnastik Neunter EM-Titel für Gymnastin Kanajewa

Bremen. Olympiasiegerin Jewgenia Kanajewa hat zum Auftakt der 26. Europameisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik die Herzen des Bremer Publikums gewonnen.
16.04.2010, 20:40
Lesedauer: 1 Min
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Bremen. Olympiasiegerin Jewgenia Kanajewa hat zum Auftakt der 26. Europameisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik die Herzen des Bremer Publikums gewonnen.

Die 20-jährige Russin knüpfte bei ihrem zweiten EM-Titel im Mehrkampf nahtlos an ihre Erfolge der zurückliegenden Jahre an und erkämpfte vor 2000 Zuschauern in der Bremen Arena ihr insgesamt neuntes EM-Gold.

Mit überragenden 115,90 Punkten verwies die sechsfache Weltmeisterin ihre 19 Jahre alte Teamgefährtin Daria Kondakova (113,725) und Aliya Garajewa aus Aserbaidschan (111,375) deutlich auf die Plätze. Das Glanzstück ihres Vierkampfes war die fehlerfreie Ballübung, für die sie die Traumnote von 29,150 Punkten und Ovationen des Publikums einheimste.

Ausgetragen wurde im diesjährigen EM-Format nur ein Mehrkampf der 20 besten Gymnastinnen der vergangenen Titelkämpfe, so dass keine deutsche Einzel-Gymnastin qualifiziert war. Mit Spannung wird nun der erste Auftritt der neu formierten deutschen Gruppe erwartet. Für die Mehrkampf-Konkurrenz der 22 Gruppen ist die Bremen Arena mit 4700 Plätzen ausverkauft.

Pech hatte in der Einzel-Entscheidung die 16-jährige Melitina Staniouta aus Weißrussland. Die WM-Vierte, die als eine der ganz großen Hoffnungen für die Zukunft gilt, verpatzte ihre Ball-Übung und vergab damit die Chance auf Bronze. Der Ball rollte ihr vom Teppich, sie musste daher mit Rang fünf zufrieden sein.

Glänzend schlugen sich zum Auftakt die deutschen Juniorinnen Jana Berezko-Marggrander (Schmiden) und Laura Jung (St. Wendel), die in der Teamwertung bei Halbzeit mit 49,400 Punkten überraschend den dritten Platz hinter Weißrussland (51,525) und Russland (50,950) einnehmen.

Bei der vorangegangenen Eröffnungsfeier hatten die 260 Teilnehmerinnen aus 35 Nationen in einer Schweigeminute den Opfern des tragischen Flugzeugunglücks der polnischen Regierungsmaschine in Russland gedacht und der polnischen Mannschaft ihr tiefstes Mitgefühl ausgesprochen. (dpa)

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