19. Württemberg-Cup

Neunter Titel für den Bremer SV – TuS Sudweyhe wird Dritter

Im Elfmeterschießen behält der Bremen-Ligist gegen den TuS Sulingen die Oberhand. 600 Zuschauer fiebern mit. Zuvor sichert sich der TuS Sudweyhe gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst Rang drei.
20.07.2018, 23:10
Lesedauer: 2 Min
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Von Thorin Mentrup

Syke-Ristedt. Der Sieger des 19. Württemberg-Cups in Ristedt heißt Bremer SV: Mit einem 6:3 nach Elfmeterschießen gegen den TuS Sulingen sicherte sich das Team von Ralf Voigt am Freitagabend den bereits neunten Titel beim nach wie vor bei Sportlern und Fans beliebten Turnier. 600 Zuschauer verfolgten allein die Finalspiele. Der TuS Sudweyhe nahm am Ende sogar zwei Auszeichnungen mit nach Haus: die eine für den dritten Platz nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg über die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst, die andere für Jannik Theiß, der zum besten Torhüter des Turniers gewählt wurde.

TuS Sulingen - Bremer SV 3:6 n. E. Nach einer halben Stunde schien das Finale schon entschieden: Zu diesem Zeitpunkt führten die Sulinger dank der Treffer von Salam Garaf und Marvin Zawodny bereits mit 2:0. Der TuS schien auf seinen ersten Titel in Ristedt zuzusteuern. Doch die Begegnung kippte: Emrullah Gülalan machte sie mit seinem Heber fast aus dem Nichts noch vor der Pause wieder spannend. In der zweiten Hälfte hatte der BSV dann deutlich mehr von der Partie und glich durch Marcel Lück aus. Weil in der regulären Spielzeit kein Treffer mehr fiel, musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Vom Punkt aus bewahrten die Bremer die Nerven. "Für die Jungs ist es ein toller und wichtiger Erfolg", freute sich BSV-Trainer Ralf Voigt. Sein Sulinger Pendant Maarten Schops machte die fehlende Kraft angesichts seines kleinen Aufgebots für die Niederlage mitverantwortlich: "Uns hat am Ende die Frische gefehlt."

TuS Sudweyhe - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 2:0. Weitaus weniger spektakulär als das Finale verlief das Spiel um Platz drei. "Es war kein schönes Spiel", sagte Sudweyhes Trainer Christian Mach nach 70 wenig unterhaltsamen Minuten. Seckenhausen beschränkte sich ohne Auswechselmöglichkeit aufs Verteidigen, Sudweyhe fand gegen das massive Defensivbollwerk keine Lücken. Die TSG hatte zunächst sogar die besseren Chancen durch Arne Budelmann, der aber zweimal scheiterte. Auf der anderen Seite verhalf Sudweyhe eine Standardsituation zur Führung: Nico Zumbruch flankte einen Freistoß vor das Tor, Pascal Feldmann köpfte ein. Nach der Pause nahm das Sudweyher Spiel ein bisschen Fahrt auf und Jannik Liebig machte nach Vorarbeit von Steffen Bohl alles klar. "Wir sind froh und stolz, dass wir Dritter geworden sind. Wir haben uns hier gut verkauft", sagte Mach. Seckenhausens Tobias Thiemann stellte fest: "Irgendwann hat uns die Kraft gefehlt." Als Vierter hat aber auch die TSG ein gutes Turnier gespielt.

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