TV Jahn II überwintert in der Landesliga als Herbstmeister - 3:2 Nicht schön, aber erfolgreich

Delmenhorst. Trotz einer schwachen Leistung setzte sich der TV Jahn Delmenhorst II in der Volleyball-Landesliga der Herren beim Tabellenletzten SV Hage mit 3:2 (25:22, 20:25, 23:25, 25:15, 15:10) durch. Nach Ende der Hinserie überwintern die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel nun als Herbstmeister und steuern somit den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga an.
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Von Gerhard Göldenitz

Delmenhorst. Trotz einer schwachen Leistung setzte sich der TV Jahn Delmenhorst II in der Volleyball-Landesliga der Herren beim Tabellenletzten SV Hage mit 3:2 (25:22, 20:25, 23:25, 25:15, 15:10) durch. Nach Ende der Hinserie überwintern die Schützlinge von Trainerin Ulrike van Zadel nun als Herbstmeister und steuern somit den direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga an.

Ohne ihren Kapitän Henner Schmidt und auch ohne Trainerin van Zadel waren die Violetten nach Hage gereist. Geschlaucht von der langen Anfahrt, bot die von Lars Kolberg gecoachte Mannschaft ein völlig verkrampftes Spiel und konnte nur Dank der noch schwächeren Vorstellung der Hausherren den ersten Satz gewinnen. Danach aber machte sich auch die fehlende Einstellung der Violetten bemerkbar und sie verloren die Durchgänge zwei und drei. "Wir nahmen den Gegner nicht ernst genug, da er in vorherigen Spielen einfach zu schwach auftrat", hatte Interimscoach Lars Kolberg eine plausible Erklärung. "Wir waren zu behäbig und zu selbstsicher." Hinzu kam aber auch, dass Kolberg immer wieder wechselte, um allen Spielern genügend Einsatzzeit zu gönnen. Dieses Vorhaben legte er dann aber mit Beginn des vierten Satzes ad acta. "Ich habe dann einfach nur noch die besten Sechs aufgestellt, und plötzlich lief unser Spiel besser."

Eine 7:3-Führung bauten die Violetten schnell auf 21:12 aus, ohne dass die Gastgeber ein Gegenmittel fanden. Zu übermächtig trat Jahn vor allem am Netz auf und agierte mit seinem aggressiven Block und platzierten Angriffen überaus dominant.

Im Tiebreak lagen die Gäste dann allerdings schnell 0:4 zurück, wobei es vor allem am variablen Aufbauspiel mangelte. Als das Spiel zu kippen drohte, schlug die Stunde von Zuspieler Stefan Liebhaber, der nun zum Aufschlag schritt. Als er seine Serie beendet hatte, führten die Violetten mit 10:4 und der Sieg war in trockenen Tüchern. "Mit dem Ergebnis war ich zufrieden, über die Art, wie wir gespielt haben, nicht", so Kolberg. "Aber wir haben im entscheidenden Moment zugepackt."

TV Jahn Delmenhorst II: Rose, Barton, Bierek, Berger, Kolberg, Liebhaber, Jais, Wilkens.

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