SV Atlas holt Ron-Martin Klenke und hat nun insgesamt neun Ex-Spieler des Stadtrivalen im Kader Noch ein früherer Heidkruger

Delmenhorst. Die Fraktion der Ex-Heidkruger beim SV Atlas Delmenhorst erhält weiteren Zuwachs: Seit Kurzem spielt Außenverteidiger Ron-Martin Klenke für den Fußballklub aus der 1. Kreisklasse. Kurz zuvor hatten die Blau-Gelben schon Patrick Finke geholt (wir berichteten), der wie Klenke zuletzt für den TuS Heidkrug in der Landesliga auflief. "Die beiden bringen uns deutlich voran", sagt Atlas-Spielertrainer Michael Müller, der in David Lohmann, Philip Stephan, Michael Kowalski, Fabian Borrmann, Andre Tüsselmann, Timo Riedel und Christof Herbec noch sieben weitere frühere Heidkruger im Kader hat.
02.08.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Noch ein früherer Heidkruger
Von Christoph Bähr

Delmenhorst. Die Fraktion der Ex-Heidkruger beim SV Atlas Delmenhorst erhält weiteren Zuwachs: Seit Kurzem spielt Außenverteidiger Ron-Martin Klenke für den Fußballklub aus der 1. Kreisklasse. Kurz zuvor hatten die Blau-Gelben schon Patrick Finke geholt (wir berichteten), der wie Klenke zuletzt für den TuS Heidkrug in der Landesliga auflief. "Die beiden bringen uns deutlich voran", sagt Atlas-Spielertrainer Michael Müller, der in David Lohmann, Philip Stephan, Michael Kowalski, Fabian Borrmann, Andre Tüsselmann, Timo Riedel und Christof Herbec noch sieben weitere frühere Heidkruger im Kader hat.

Seinen ersten Auftritt für den neu gegründeten Verein hatte Klenke am Dienstagabend beim Testspiel gegen den Bremer Bezirksligisten DJK Germania Blumenthal, das die Delmenhorster mit 3:1 gewannen. Die Treffer erzielten Tüsselmann, Müller und Timo Zimmermann. "Wir haben uns gegen eine gestandene Mannschaft durchgesetzt. Das lässt hoffen", zeigt sich Müller zufrieden. Zugang Klenke agierte auf der rechten Außenbahn: "Er ist sehr laufstark", lobt der Trainer. Finke, der in Heidkrug zumeist Innenverteidiger spielte, soll im defensiven Mittelfeld der Blau-Gelben die Fäden ziehen. "Er kann unser Spiel machen", glaubt Müller.

Der Spielertrainer ist froh, dass derart viele Heidkruger zum SV Atlas gekommen sind: "Sie bringen alle eine gewisse Klasse mit und sind auf einem hohen Leistungsstand." Vor dem Start der Saison in der 1.Kreisklasse, die für die Blau-Gelben morgen um 19.30 Uhr mit der Partie beim TV Jahn Delmenhorst II beginnt, hat der Coach seine erste Elf bereits gefunden. Dass Lohmann im Tor steht, ist schon lange klar. Die Innenverteidigung sollen laut Müller Philip Stephan und Stephan Klar bilden. Auf der rechten Seite ist Klenke eingeplant, während Borrmann die linke Außenbahn beackert. Neben Finke soll im Mittelfeld Herbec für Ordnung sorgen, der nach einer langen Leidensgeschichte keine Schmerzen im Knie mehr hat. "Er ist eine enorme Verstärkung", findet Müller, der selbst für Tore in der Offensive sorgen will. Gleiches gilt für Tüsselmann und Christian Stark. Ein Platz in der Stammelf ist noch frei, weil Riedel mit Verdacht auf Bänderriss wohl einige Wochen ausfällt. Sascha Metz hat sich zudem nach einem kurzen Gastspiel beim SV Atlas schon wieder abgemeldet. Der Routinier laboriert derzeit an einer Schambeinentzündung. "Wenn er wieder fit ist, möchte er kürzer treten und woanders Fußball spielen", berichtet Team-Manager Thomas Hebgen, übrigens ebenfalls ein Ex-Heidkruger.

Somit steht der Kader der ersten Atlas-Mannschaft nun fest. 17 Akteure bilden den Kern. "Mit den Spielern bestreiten wir die Hinrunde und können um den Titel mitspielen", ist Müller überzeugt. Der Rest kann sich im zweiten Team in der 4. Kreisklasse anbieten. Außerdem tritt der SV Atlas III, den Sonja Hecht trainiert, in der 5.Kreisklasse an. "Wir sind froh, dass die Saison endlich los geht. Bald sind all die Nebengeräusche vergessen, und es geht um Fußball", sagt Hebgen. Nach Gesprächen mit der Polizei und der Stadtverwaltung haben die Atlas-Verantwortlichen beschlossen, bei Heimspielen Ordner zu stellen, die für die Sicherheit der Besucher sorgen sollen. Auch zum ersten Punktspiel gegen den TV Jahn II bringen die Blau-Gelben drei Ordner mit, obwohl es sich um eine Auswärtspartie handelt. "Das haben wir mit dem TV Jahn abgesprochen. Ich rechne schließlich mit mindestens 200 Zuschauern", sagt Hebgen.

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