Fußball-Lottopokal Noch etwas gezittert

Für die zweite Runde im Lotto-­Pokal qualifizierte sich der Fußball-Landesligist DJK Germania Blumenthal. So setzten sich die Mannen von Abdelfattah Rhazani in Sebaldsbrück mit 5:3 (3:1) durch.
07.08.2017, 09:34
Lesedauer: 2 Min
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Von Olaf Schnell

Blumenthal. Für die zweite Runde im Lotto-­Pokal qualifizierte sich der Fußball-Landesligist DJK Germania Blumenthal. So setzten sich die Mannen von Abdelfattah Rhazani beim Bezirksligisten ATSV Sebaldsbrück verdient mit 5:3 (3:1) durch.

In dieser Auswärtsbegegnung gelang den Nordbremern ein perfekter Auftakt. So konnten sich die Gäste bereits nach vier Minuten über den unhaltbaren 1:0-Führungstreffer durch Dennis Tanski, nach einem direkten Freistoß, freuen. Acht Minuten später erhöhten die starken Blumenthaler dann schon auf 2:0. Can Kaya setzte sich in dieser Szene erfolgreich auf der linken Seite durch und legte anschließend gekonnt in den Strafraum – auf seinen Teamkollegen Mustafa Can. Can zirkelte den Ball anschließend ins lange Eck. Der harmlose Gastgeber sorgte laut Co-Trainer Marc Coldewey kaum für Torgefahr und verschoss auch noch einen diskussionswürdigen Elfmeter.

Eine Großchance erspielte sich das DJK-Team dann in Minute 25. Nach guter Vorarbeit von Milan Meyer scheiterte aber Mustafa Can am ATSV-Schlussmann Björn Hinners. Der dritte Treffer des Nordteams fiel in der 30. Minute. Der linke Abwehrspieler John-Marvin Halstenberg bediente hier maßgerecht Chris Hybsz.

Ärgerlich aus Blumenthaler Sicht war, dass der ATSV-Spieler Mustafa Celik 30 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch auf 1:3 verkürzte. Nach einem Freistoß war der starke DJK-Torwart Gökhan Kara hier zwar super auf dem Posten, wehrte den Schuss reaktionsschnell ab, doch Celik schaltete am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. „Dieses ärgerte mich, wie auch ­unsere Chancenverwertung in der ersten Halbzeit. Wir hätten durchaus schon 5:0 führen müssen“, meinte Blumenthals Co-Trainer Marc Coldewey.

Sehenswert war dann das 4:1. ­Halstenberg marschierte rund 40 Meter erfolgreich über den Platz Richtung Gehäuse der Stadtbremer, tanzte nebenbei fünf Sebaldsbrücker aus und traf gekonnt ins lange Eck (48.). Auf der anderen Seite verkürzte zwar noch der dreifache Gastgeber-Torschütze Celik auf 3:4 (54. Foulelfmeter/76.), doch der Blumenthaler Chris Hybsz machte letztlich mit seinem Treffer zum 5:3 alles klar (79.). „Es war ein verdienter Sieg von uns, weil wir viele Chancen hatten und besonders die erste Halbzeit von uns stark war“, meinte Abdelfattah Rhazani. Nun wartet der Bremen-­Ligist TSV Grolland auf das DJK-Team.

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