FC HAMBERGEN Noch nicht am Ziel

Die atemberaubende Aufholjagd blieb unbelohnt, am Ende musste sich der FC Hambergen mit dem Titel des Vizemeisters begnügen. Im Saisonrückblick wird aufgearbeitet, was zu Platz eins gefehlt hat.
04.06.2018, 19:30
Lesedauer: 3 Min
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Von KARSTEN HOLLMANN

Hambergen. Auch wenn das Happy-End mit dem verpassten Titelgewinn in der Fußball-Bezirksliga 3 ausgeblieben ist, so zogen die „Zebras“ am Ende doch ein überwiegend positives Fazit für die Saison. „Wir wollten möglichst lange um den Titel gegen den FC Verden 04 kämpfen, für die der Abstieg aus der Landesliga nur einen Betriebsunfall darstellte. Das ist uns auch gelungen“, stellte Hambergens Trainer Eric Schürhaus fest.

Die Rot-Weißen starteten im Jahr 2018 mit 14 Siegen und einem Unentschieden aus 15 Partien eine beispiellose Aufholjagd auf den Klassenprimus. Dabei blieben die Hamberger neunmal am Stück ohne Gegentor. Doch dann zerstörten die beiden einzigen Niederlagen in der Rückrunde alle Titelhoffnungen. „Dennoch war es erfrischend mitanzusehen, wie die Mannschaft über Monate hinweg Woche für Woche überzeugt hat“, erklärte Schürhaus.

Zum Schluss sei seine Formation wegen der vielen Nachholspiele aber auf dem Zahnfleisch gegangen. Dabei wies der Coach auch auf den Wettbewerbsvorteil des FC Verden 04 durch den Kunstrasenplatz hin: „So konnten die Verdener stets ausgeruht in ihre Spiele am Wochenende gehen und sich auch alleine zwei Wochen auf das Topspiel gegen uns vorbereiten.“ Eric Schürhaus sucht die Schuld für den verfehlten Aufstieg aber auch bei seiner eigenen Mannschaft: „Wir hätten das Match gegen den FSV Langwedel-Völkersen vor dem Spitzenspiel einfach gewinnen müssen. Deshalb fassen wir uns auch an die eigene Nase.“

Tormaschine Finn-Niklas Klaus

Auch wenn die Mannen um Kapitän Jorit Bierwald mit 69 Punkten die angestrebte magische 70-Punkte-Marke knapp verpassten, so sammelte der Verein als erneuter Vizemeister doch noch vier Zähler mehr als in der vorigen Saison ein. „Wir haben deshalb wieder einen Schritt nach vorne gemacht und uns weiterentwickelt“, urteilte Jorit Bierwald. Der Entwicklungsprozess der Formation mit zahlreichen jungen Spielern sei aber noch nicht ganz abgeschlossen. Bierwald machte für das Scheitern im Titelkampf die Schwächephase in der Hinserie aus: Da haben wir es selbst aus der Hand gegeben.“ Der FC verlor im vergangenen Jahr gleich vier Partien im Landkreis Verden.

Hauptgarant für die Aufholjagd in der Rückrunde war Torjäger Finn-Niklas Klaus. „´Finni` war in der Rückrunde mit seinen Tempo-Dribblings, seiner engen Ballführung und vielen wichtigen Toren ein unverzichtbarer Leistungsträger“, bestätigte Eric Schürhaus. Mit seinen 27 Toren tauchte Klaus schließlich auch auf Platz drei der Torjägerliste der Bezirksliga 3 auf. Ein Extralob sprach Schürhaus zudem seinem Mittelfeldmann Tim Denker aus: „Er war nicht nur unser Trainingsfleißigster, sondern hat es auch in nahezu jedem Spiel geschafft, eine gute Leistung abzuliefern.“ In den beiden Begegnungen, in denen er rotgesperrt fehlte, sei Denker extrem vermisst worden.

Eric Schürhaus freute sich zudem über die Vorstellungen seiner beiden Neuzugänge vom SV Buschhausen: „Während Malte Puckhaber für mich der Spieler der Hinrunde war, so hat sich Garrit Hamdy im Vergleich zur Ausgangslage vor der Saison außerordentlich entwickelt.“ Der verletzte Malte Puckhaber fiel in der kompletten Rückrunde aus und wird auch noch Teile der Vorbereitung auf die neue Saison verpassen.

Auch Jorit Bierwald erhielt noch ein Sonderlob von Eric Schürhaus: „Elf Saisontore stellen schon eine gute Leistung für einen Sechser dar. Jorit hat die richtige Balance aus Offensive und Defensive gefunden.“ Der Mannschaftsführer fühle sich in seiner Rolle im defensiven Mittelfeld auch sehr wohl: „Ich würde zwar lieber als Zehner oder im Sturm auflaufen. Aber ich denke, dass ich auf der Sechserposition schon ganz gut aufgehoben bin.“ Der 26-Jährige möchte nach zwei zweiten Plätzen in Folge nun in der kommenden Serie den Aufstieg in die Landesliga realisieren. „Das sollte auch angesichts unserer guten Neuzugänge das Ziel sein“, so der Industriemechaniker. Eric Schürhaus warnt aber davor, dass es in der neuen Spielzeit alles andere als ein Selbstläufer für seine Mannschaft werde: „Es reicht nicht, einfach nur jedes Jahr wieder die gleiche Story zu erzählen, dass es dann eben in der nächsten Saison schon klappen wird.“

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